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Requiem

Auf jedem Tisch zwei. Männer und Weiber
Kreuzweis. Nah, nackt, und dennoch ohne Qual
Den Schädel auf. Die Brust entzwei. Die Leiber
Gebären nun ihr allerletztes Mal
 
Jeder drei Näpfe voll: von Him bis Hoden
Und Gottes Tempel und des Teufels Stall
Nun Brust and Brust auf eines Kübels Boden
Begrinsen Golgatha und Sündenfall
 
Der Rest in Särge. Lauter Neugeburten:
Mannsbeine, Kindebrust un Haar vom Weib
Ich sah, von zweien, die dereinst sich hurten
Lag es da, wie aus einem Mutterleib
 

Gott schütz den Kanzler

Gott schützt den Kanzler
Monopole und Panzer
Gott schützt den Kanzler
Hysterie
Gott schützt den Kanzler
Den Feldherrn der Nation
Und in seinen Träumen
Marschiert ein Bataillon
 
Das ist deine Zukunft für dich
Das ist deine Zukunft für dich
Das ist deine Zukunft für dich
Deine Zukunft, keine Zukunft
 
Gott schützt den Kanzler,
den Friedens Kanzler
Gott schütze den Kanzler
Gott schützt ihn
 
Gott schützt den Kanzler,
den Friedens Kanzler
Gott schütze den Kanzler
Gott schützt ihn
 
Gott schützt die Zerstörung
Der Hass sein General
Und neben der Bibel
Da steht sein Gewehr
 
Gott schützt den Kanzler,
den Christ und Demokrat
und in seinen Träumen
marschiert ein ganzer Staat
 
Das ist deine Zukunft für dich
Das ist deine Zukunft für dich
Das ist deine Zukunft für dich
Deine Zukunft, keine Zukunft
 
Gott schützt den Kanzler,
den Friedens Kanzler
Gott schütze unseren Kanzler
Gott schützt ihn
 
Gott schützt den Kanzler,
den Friedens Kanzler
Gott schützte den Kanzler
Gott schützt ihn
 
Keine Zukunft für dich!
 

Ein Tag vergeht

Ich war von mut erfüllt konnte berge versetzen
War an meinem schicksal ganz alleine schuld
In meinem eigen vier wänden sicher nie vor niemanden
Eiskalt lag hoffnung in meiner hand
 
War ich kind war nichts nicht existent war auch kein tod
Und heute habe ich ihn geseh'n
Jetzt bin ich eingesperrt der schmerz im knochenmark
Und dornen in meinem blut
 
In der nacht erwache mich zehrt's vor durst ans licht
Schreckverbleicht und ohne zeit
Alter mann hingefallen warum stehst du nicht wieder auf
Warum helfe ich kann doch keinen schritt mehr tun
 
Setze mich und warte auf deinen tod
Dämmerung ein tag vollbracht über uns ein kautz wird
Wach waldboden unser schlafgemacht fremder die furcht
Hat macht
 
Nebelbänke ziehen auf neben uns ein munt'rer bach
Ausgesetzt in reine dunkelheit
Wachsam sein das feuer brennt
Die spannung steigt die müdigkeit
 
Hoffnungsvoll das uns der tag befreit
Und schon ritze ich wieder an der
Lebenslinie in meiner hand herum
Denken hat sich weit entfernt im traum im
 
Kindsein das raubtier seine kreise zieht
Meine haut ganz abgeschürft dem feind die
Blösse zeigt hoffnung und mut in angst
Ertränkt
 
Warum gehe ich und atme nicht wie der fisch
Warum bist du du und nicht ich warum ist die
Zeit und nicht nur der raum
Scheinbar der mond ist wach
 
Das horn der wächter warnt
Vor furcht die feinde nah'n
Fehlalarm
Ein sanfter wind der an die flammen fasst
 
Wölfe heuten uns den schlaf
Liege für eine gewisse zeit im grossen teich
Des todes
Toter könig liegt allein grosse glänzende
 
Schmeisfliegen setzen sich auf sein gesicht
 

Fräulein, wie wär's?

Ich kenn ein Mädchen mir gegenüber
In einem Schokoladenladen.
Sie ist so süß, noch süßer als Marzipan.
Als ich bei ihr zum ersten Mal etwas kaufte,
Da kam mein Herz zu Schaden.
Drum bat ich sie: 'Ach bitte, hören Sie mich an!'
 
Fräulein, wie wär's?
Mein kleines Fräulein, wie wär's?
Sind Sie dabei bei einer kleinen Bummelei?
Fräulein, ich schwör's!
Mein kleines Fräulein, ich schwör's!
Wenn ich dabei bin, ist doch weiter nichts dabei.
 
Es wird bestimmt entzückend,
Und ich geb gut acht auf Sie.
Sie sind nicht spät zu Haus.
Das Späteste ist morgen früh.
Drum frag ich...
 
Fräulein, wie wär's?
Mein kleines Fräulein, wie wär's?
Es gibt kein Nein.
Ich darf doch Ihr Begleiter sein?
 

Hob:XXI:2 Die Schöpfung: III,3. Der Sterne hellster, o wie schön.

REZITATIV
Adam:
Der Sterne hellster, o wie schön
Verkündest du den Tag!
Wie schmückst du ihn, o Sonne du,
Des Weltalls Seel' und Aug'!
Chor:
Macht kund auf eurer weiten Bahn
Des Herren Macht und seinen Ruhm!
Eva:
Und du, der Nächte Zierd' und Trost,
Und all das strahlend' Heer,
Verbreitet überall sein Lob
In euerm Chorgesang.
Adam:
Ihr Elemente, deren Kraft
stets neue Formen zeugt,
ihr Dünst' und Nebel,
die der Wind versammelt und vertreibt:
Eva, Adam und Chor:
Lobsinget alle Gott, dem Herrn,
groß wie sein Nam'
ist seine Macht.
Eva:
Sanft rauschend lobt, o Quellen, ihn!
Den Wipfel neigt, ihr Bäum'!
Ihr Pflanzen duftet,
Blumen haucht Ihm euern Wohlgeruch!
Adam:
Ihr, deren Pfad die Höh'n erklimmt,j
Und ihr, die niedrig kriecht,
Ihr, deren Flug die Luft durchschneid't,
Und ihr im tiefen Naß:
Eva, Adam und Chor:
Ihr Tiere, preiset alle Gott!
Ihn lobe, was nur Odem hat!
Eva und Adam:
Ihr dunklen Hain', ihr Berg' und Tal',
Ihr Zeugen unsres Danks,
Ertönen sollt ihr früh und spät
Von unserm Lobgesang.
Chor:
Heil dir, o Gott, o Schöpfer, Heil!
Aus deinem Wort entstand die Welt,
Dich beten Erd' und Himmel an,
Wir preisen dich in Ewigkeit!
 

Alles was sie will

[Verse 1]
Neunziger Air Max auf dunkelgrau'm Beton
22 Zoll, aus dem Fenster pumpt mein Song
Die Sonne brennt, der Straßenbelag kocht
Und der Hunger durch die Magenwand ein gottverdammtes Loch
Gauner pfeifen von den Dächern, denn es patrouillier’n die Cops
Bräute tarnen die Booties mit ei'm klein'n Fetzen Stoff
Die Caps sind von Gucci und die Trainer von Lacoste
Und statt Schule streunern Kids um die Blocks
Denk’ dir nur ein'n Scheiß aus, den du brauchst und du kriegst ihn
Stress, wenn du hinsiehst, Sex und sie will ihn
Oder mit sechshundert Pferden in 'nem 63 S durch die City
Hier bestimmt Respekt, ob du weg- oder mitziehst
Die Kehle brennt durch den Whiskey
So wie Lippen der Junkies, wenn sie die Joints bis zum Tip zieh'n
Oder der Kopf, wenn der Mundschutz wieder quer durch den Ring fliegt
Zeig mir eine Stadt, die das hinkriegt
 
[Hook]
Alles, was sie will, ist nur ein bisschen Liebe
Dass du nicht vergisst, woher du kommst
Alles, was sie gibt, ist sicher keine Liebe
(Nur ein'n tiefen Atemzug voller Smog)
Alles, was sie will, ist nur ein bisschen Liebe
Dass du nicht vergisst, woher du kommst
Alles, was sie gibt, ist sicher keine Liebe (ey)
(Aber Mörder Panorama auf den Blocks)
 
[Verse 2]
Auf jeden Schein, den du hier machst, kleben Augen
Die Frontscheiben vollgekackt von abgefuckten Tauben
In den Pausen geh'n die Schüler mit den Lehrern einen rauchen
Und Vätern fall'n die Haare aus, weil Töchter zu versaut sind
Das Thema bleibt erspart, solange Geschäfte laufen
Habe 'ne Waffe in der Hand, schieß’ dich schnell über den Haufen
Einer frisch im Knast, ein anderer wieder draußen
Muss Jobs wegen Haftschaden absagen, traurig
Crews, die im Strafwagen Lackfarben aufbring’n
Ein Zivi, der im Kackwagen Abwarten aufgibt
Oder die Jungs, die den Kuhfuß drücken, bis er sich verbiegt
Und dieser Safe aus der Wand endlich rausbricht
Achtzehnter Stock, Bruder, allerbeste Aussicht
Am Kotti Walking Dead, Zombies ballern sich das Rauschgift
Doch ganz egal, wie scheiße jetzt alles aussieht
Die Sonne küsst die Stadt wieder wach, wenn sie aufgeht
 
[Pre-Hook]
Einen für die Jungs und noch zwei für die Action
Drei für Stadt, die so schön voller Tags ist
Einen für die Gauner, die noch deal'n an den Ecken
Einen für die Kids, in den Yards und den Schächten
Einen für die Jungs und noch zwei für die Action
Drei für die Stadt, die so schön voller Tags ist
Keinen für die Fake Friends, aber für jeden der zum Beat
Der Sirenen im Blaulicht noch breakdanced
 
[Hook]
Alles, was sie will, ist nur ein bisschen Liebe
Dass du nicht vergisst, woher du kommst
Alles, was sie gibt, ist sicher keine Liebe
(Nur ein’n tiefen Atemzug voller Smog)
Alles, was sie will, ist nur ein bisschen Liebe
Dass du nicht vergisst, woher du kommst
Alles, was sie gibt, ist sicher keine Liebe
(Aber Mörder Panorama auf den Blocks)
 

Liebe will Beweise

Wenn es Nacht wird, siehe hoch zum Himmel
Da leuchten die Sterne in sagenhafter Ferne
Du stehst im Dunkel, da oben ist das Licht
Die Sterne funkeln, doch dich sieht man leider nicht
 
Wenn du einsam bist, sieh hoch zum Himmel
Du fühlst dich winzig klein und bist außerdem allein
Frierst du da unten und sehnst dich nach dem Licht
Auch die Sterne sind kalt, denn Wärme gibt es nicht
 
Ich werde dir wehtun müssen
Das tut mir gar nicht leid
Das tut mir gar nicht leid, nein
Wie tief die Liebe geht, werde ich dann wissen
Denn vieles ist nur Schein
Vieles ist nur Schein
Jede Wunde soll ätzend brennen
Jeder Nerv muss die Qualen kennen
Nacht für Nacht wirst du kämpfen müssen
Nacht für Nacht soll der Schmerz dich küssen
Liebe will Beweise
Liebe will Beweise
 
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
ist das Ziel
das Ziel
das Ziel
 
Ich werde dir wehtun müssen
Das tut mir gar nicht leid
Das tut mir gar nicht leid, nein
Wie tief die Liebe geht, werde ich dann wissen
Denn vieles ist nur Schein
Vieles ist nur Schein
 
2x
Jede Wunde soll ätzend brennen
Jeder Nerv muss die Qualen kennen
Nachts wirst du für mich schreien müssen
Eigentlich hast du sowieso schon längst verschissen
 
Liebe will Beweise
Liebe will Beweise
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel
 

Dir geht's gut, mein Baby

Dir geht's gut, mein Baby
Wer hat's auf der Welt noch so wie du
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
Dir geht's gut, mein Baby
Wenn ich auch das Schwerste für dich tu
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
 
Immer sollst du lachen
früh schon beim Erwachen
Du hast doch keine Sorgen
Nie stellst du am Tage
ängstlich dir die Frage:
Wie wird es heute und morgen?
 
Dir geht's gut, mein Baby
Nichts bringt dich aus deiner süßen Ruh'
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
 

Jericho

War nicht dort dein Lebenspartner
War nicht dort der Mann auf der Straße
Jeden Tag auf dem Zeitungspapier
 
Im Vorübergeh'n der Hut, der nie gefiel
Fast stolpernd ein Stück aus seinem Beutel wirft
Und gut sein glaubt
Lacht und sagt:
 
Solches will ich eins noch denken
Und den Kindern meiner Wege
Auf den richt'gen Pfad der Tugend werfen
Das sie niederfielen, im Dreck versunken
Nach dem Leben rufen
 
Ungetrübt sich sicher fühlt
Als wär man ausgefallen
Und sicher seiner Selbst
 
Weil jeder kann sich eigens Strafen
Muß den anderen aus Gefallen Danken
Um besucht zu werden von all den röchelnden
Formlosen Fragen um Selbstvertrauen
Lacht und sagt:
 
Halt dich gut so lang du kannst
Dein Vater war und du sollst sein
Wie jeder den du glaubst nur Feindbild sei
Und dich bekämpft
Umsonst ist angestrengt um Lernen Lernen
Nicht Verschlafen
 

Nahe

Dunkler Raum, abgeschlossen über Tage und bei Nacht, meine Zeit, Kerzenzeit
Schwarzer Traum und Phantasie
Ich seh' Dich an, ich zieh' Dich aus, schalte meine Tage ab
Ich peitsch' Dich aus, bind' Dich fest, blende meine Sinne aus
Ich leck' Dich ab, ich fass' Dich an, spüre Deine Gänsehaut
Fühl' Dein Fleisch, gut und fest, Deine Haut ist zart gespannt
Es macht mich an, es macht mich heiß, wie Du Dich meinem Willen sträubst
Dein Becken fängt das Zucken an, ich halt' Dich fest und dringe ein
 
Bist Du da? - Bist Du wahr? - Bist Du mein Herz? - Bist Du mein Sinn?
 
Hab' Deine Seele seidengleich, gespannt in Fäden meine Gier
Ich lock' Dich in mein dunkles Reich und hungrig taumelnd folgst Du mir
Und wenn der Morgen uns ergraut, träum' ich alleine meinen Traum
Und deine Schattenhülle bleich, verbrennt einsam in meinem Totenreich
 
Meine Säfte, meine Haut wie auf Honig und im Traum,
Hitzewallung, Körperspannung, nur noch pure Energie
Alles bebt, alles sehwebt, alle Sinne sind belegt,
das Schlagen uns'rer Herzen scheint zusammen und es lebt
 
Mein Leib in Dir verschlungen, keine Kraft die ihn bewegt,
aus jeder Pore kriecht die dunkle Onanie
Unser Blut kocht über Flammenmeer und die Liebe brennt, ein kühler Wind
Die Explosion, mein Körper zuckt die Energie
 
Bist Du da? - Bist Du wahr? - Bist Du mein Herz? - Bist Du mein Sinn?
Ich bin da - Ich bin wahr - Bin Dein Herz - Bin Dein Sinn
 
Hab' Deine Seele seidengleich, gespannt in Fäden meine Gier
Ich lock' Dich in mein dunkles Reich und hungrig taumelnd folgst Du mir
Und wenn der Morgen uns ergraut, träum' ich alleine meinen Traum
Und deine Schattenhülle bleich, verbrennt einsam in meinem Totenreich
 

Das Innere Ich

In den Tälern des Wassers ertrinken die Seelen
Auf den Bergen des Feuers verglühen die Leiber
Dazwischen liegen millionen wichtiger Edelsteine
 

Vater

Was kümmert es die Ewigkeit das ich am Leben bin
Wann hat mich die Wirklichkeit und wann bin ich ein Kind
Wer ist meines Geistes gleich verbrannte Flügel neben mir
Wo sind all die Bestgelehrten? Geht nicht Leid und Elend um
 
Was ist wenn es morgens blitzt und abends fehlt das Licht
Wenn ich mich dreh ist alles Eins und nichts davon trägt eine Seele
 
Wie fühlt sich wahre Liebe an und wie der blanke Hass
Fühl das kalte grauen Zittern wenn das Herz im Rhythmus bricht
Es ist Glas auf nackter Haut von den Bienen tausend Stiche
Wenn die Erinnerung an Gestern mit dem blutend Atem heute mischt
 
Vater wo bist du...nimm mich an die Hand
Vater wo bist du...zeig mir Leben und Verstand
Vater wo bist du...gib mir dein warmes Blut
Vater wo bist du...beschütze mich vor Gottes Zorn
 
Wo sind all die großen Väter
Wer mich erzieht ist geistlich reich
 

Ein Abschied

Ein Abschied
 
Eine Welt ganz ohne dich
Sie wird traurig sein für mich
Und sogar der Mond versteckt sein Licht
Und die Erde bleibt gleich steh'n
Auch der Wind will nicht mehr weh'n
Den Lebenssinn, nein, den versteh' ich nicht
 
Ein Abschied, das heißt Goodbye
Warum du, warum alles vorbei?
Wollt' dir noch sagen, wie sehr ich dich geliebt
Dass es für uns zwei auf dieser Welt nie Abschied gibt
Ich weine und sag' Goodbye
Gibt's ein Wiedersehen für uns zwei?
 
Und die Nacht verdrängt den Tag
Weit und breit kein Vogel singt
Wenn sogar die Blumen nicht mehr blüh'n
Dann ist alles nicht mehr schön
Ja, ein Wunder muss gescheh'n
So sinnlos, nein, so kann's nicht weitergeh'n
 
Ein Abschied, das heißt Goodbye
Warum du, warum alles vorbei?
Ich wollt' dir noch sagen, wie sehr ich dich geliebt
Dass es für uns zwei auf dieser Welt nie Abschied gibt
Ich weine und sag' Goodbye
Gibt's ein Wiedersehen für uns zwei?
 
Ein Abschied, das heißt Goodbye
Warum du, warum alles vorbei?
Mit tausend Tränen sag' ich Adieu, Goodbye
Gibt's ein Wiederseh'n noch einmal für uns zwei?
Ihr werdet mich am Horizont nicht seh'n
 

Hob:XXI:2 Die Schöpfung: III,1. Aus Rosenwolken bricht.

REZITATIV
Uriel:
Aus Rosenwolken bricht,
gewecht durcht süssen Klang,
der Morgen jung und schön.
Vom himmlischen Gewölbe strömt
reine Harmonie zur Erde hinab.
Seht das beglückte Paar,
wie Hand in Hand es geht!
Aus ihren Blicken strahlt
des heissen Danks Gefühl.
Baid singt in lautem Ton
ihr Mund des Schöpfers Lob.
Lasst unsre Stimme dann
sich mengen in ihr Lied.
 

Noblesse

[Intro]
Für den Rest der Welt 'ne Noblesse
Durchschlagen, produktive Prozesse
Projektile könn'n sprechen
Segenreich, ein Original
Adlige Flows, Bilder im goldenen Rahmen
 
[Verse]
Kapazität, kein Limit
Jetzt bin ich wach
Glaubt, glaubt mir, ich kille
Komm aus dem nix
Gib ihnen Kugeln, sie sinken
Werden Paranoid und verschwinden
 
Jeder Schritt ist von dir
Und der Rücken stabil
Ihr seit nicht qualifiziert
Ich fress' dich zum Frühstück und Papi ist hier
Ich bring Vollendung
Kiddies auf Sendung
 
Ja, 29 ist Millenium
[Spring lieber Feinde?] - Luigi Nintendo
Bist du bereit für die Sprengung?
Finger am Zünder
Dein Gold wird geplündert
Ja Ja (Ja Ja)
 
Rapper sind paralysiert
Ich hab die Krone poliert
Kein tadelloser Abgang und die Frage war:
Wann trag ich das Geld aus der Bank?
Berufung wird Business
Bin immun gegen Snitches
Dass, was sie sehen ist der Gipfel
 
Krieg Sterne von Feinden
Mach´s gerne alleine (whoo)
Guck, wie sie fallen nach der Reihe
Man sagt ihr ward eitel
Ich trage den Scheitel
Drück ein paar Kinder zur Seit'
 
Betrete die Loft nicht alleine
Wen wollt ihr mit mir vergleichen?
Hier gibt es kein Gleichen!
Ja kleiner Mann, heute wird’s anders
In jede Richtung wie 'ne Pumpgun
Panzerflow
 
Jeder, der noch nicht hat, jeder, der noch nicht rafft
Jedes Kind, das mich sieht, Hand nach oben
Was kann ich dafür, wenn du meine Kunst nicht liest
Die Kunst nicht siehst
Ein Grund, ich schieß
Komm nicht näher als hundert feet
 
Flächen hin oder her, mit mir gibt´s Krieg
Deine Bitch gehört mir für 'ne Smashbox, gib ich's ihr sehr oft
Und ihr Herz klopft - face down, ass up
Und sie spielt nur mit dir wie mit Matchbox
Ihr trefft auf Zenit
Jeder von ihm wollte so sein wie Sandzo
Ihr könnt es probieren, kopiert jede Handlung
Doch, da fehlt 'ne Verwandlung
 
[Outro]
Inspiration
Um die Bücher auf den oberen Regalen zu lesen
Musst du auf Büchern stehen, die du schon gelesen hast
 
Noblesse, Noblesse, Noblesse
Noblesse, Noblesse, Noblesse
Noblesse, Noblesse, Noblesse
Noblesse, Noblesse, Noblesse
 

Das Wellenlied

Stehst du sinnend am Ufer,
siehst den Himmel und das Meer,
wird die Seele dir so weit wie noch nie vorher
Eine Welle rollt heran
und bricht sich im Gebraus
Wird danach ganz sanft,
atmet sich dann aus
Und die zweite naht,
überschlägt sich wild
Leidenschaft und Kraft
werden mählich mild
 

Das letzte Königskind

Seit meiner Kindheit bin ich anders
Anders als der ganze Rest
Und manchmal hab' ich das Gefühl
Ich leb' nur aus Protest
 
Doch ich wollte das nie zeigen
Denn das kommt so affektiert
Mit dem Schmerz in ihrer Seele
Hab'n sich zu viele profiliert
 
Sie dachten, ich bin crazy
Ich bin nicht gesund
Doch für mein Verhalten gibt es einen Grund:
 
Ich bin das letzte Königskind
Einer längst vergang'nen Zeit
Und meine Reise dauert ewig
Denn mein Weg ist ziemlich weit
 
Ich lernte tausend Menschen kennen:
Lehrer, Rockstars, Arme, Reiche
Mit Millionen von Visionen
Im Grunde wollten sie das Gleiche
 
Sie wollten leben wie im Film
Und dachten, Liebe liegt am Strand
Verbuddelten sich dann
Bis zum Kopf im Sand
 
Nur ich hab' keine Zeit zum Graben
Ich muss meine Würde haben!
 
Ich bin das letzte Königskind
Einer alten Dynastie
Und ich gehöre nicht hierhin
Das merk' ich, irgendwie
 
Ich machte mir mein Bild von hier
Nur darauf keinen Reim
Und nachts, wenn alle so laut sing'n
Sing ich für mich allein
 
Sing auch du an meinem letzten Tag
Den Song, den ich schon so lang' bei mir trag'
 
Vom letzten Königskind
Und seine Reise, die war lang
Er hat den Blues nicht neu erfunden
Aber war verdammt nah dran
 

Die Affen rasen durch den Wald

Die Affen rasen durch den Wald
Der eine macht den ander'n kalt
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 
Die Affenmama sitzt am Fluss
Und angelt nach der Kokosnuss
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 
Der Affenonkel, welch ein Graus
Reißt ganze Urwaldbäume aus
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 
Die Affen-Bigband voll Verdruss
Sie rätselt um die Kokosnuss
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 
Die Affenbraut denkt selbst beim Kuss
Nur immer an die Kokosnuss
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 
Das Affenbaby voll' Genuss
Hält in der Hand die Kokosnuss
Die ganze Affenbande brüllt:
'Hier ist die Kokosnuss, hier ist die Kokosnuss
Es hat die Kokosnuss geklaut!
Hier ist die Kokosnuss!
Es hat die Kokosnuss geklaut!'
 
Und die Moral von der Geschicht':
Klau' keine Kokosnüsse nicht!
Die ganze Affenbande brüllt:
'Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut?'
 

Merci Cherie

Merci, merci, merci
Für die Stunden, Cherie, Cherie, Cherie
Unsre Liebe war schön, so schön
Merci, Cherie
Sei nicht traurig, muss ich auch von dir geh'n
 
Adieu, adieu, adieu
Deine Tränen tun weh, so weh, so weh
Unser Traum fliegt dahin, dahin
Merci, Cherie
Weine nicht, auch das hat so seinen Sinn
 
Schau nach vorn, nicht zurück
Zwingen kann man kein Glück
Denn kein Meer ist so wild wie die Liebe
Die Liebe allein, nur die kann so sein
So sein, so sein
 
Merci, merci, merci
Für die Stunden, Cherie, Cherie, Cherie
Unsre Liebe war schön, so schön
Merci, Cherie
So schön, so schön
Merci, Cherie
So schön, so schön
Merci, Cherie, merci!
 

Heilige Nacht

Geboren ward zu Bethlehem
ein Kindlein aus dem Stamme Sem.
Und ist es auch schon lange her,
seit's in der Krippe lag,
so freun sich doch die Menschen sehr
bis auf den heutigen Tag.
Minister und Agrarier,
Bourgeois und Proletarier ­
es feiert jeder Arier
zu gleicher Zeit und überall
die Christgeburt im Rindviehstall.
(Das Volk allein, dem es geschah,
das feiert lieber Chanukah.)
 

Es stand ein Mann am Siegestor

Es stand ein Mann am Siegestor,
der an ein Weib sein Herz verlor.
Schaut sich nach ihr die Augen aus,
in Händen einen Blumenstrauß.
Zwar ist dies nichts Besunderes.
Ich aber ­ ich bewunder es.
 

Heute war ein Tag

Heute war ein Tag, wollte nicht vergeh'n
Was ich auch begann, ließ ich wieder steh'n
Ach, manchmal, da bin ich mir selber nicht gut
Da fehlt mir die Kraft und da fehlt mir der Mut
 
Du siehst her zu mir, ich seh' von dir fort
Finde nicht den Weg, finde nicht ein Wort
Ach, manchmal, da bin ich mir selber nicht gut
Da fehlt mir die Kraft und da fehlt mir der Mut
 
War der Tag mir heute schwer, lauf ich morgen hinterher
Doch ich will keinen missen, ich will jeden wissen
Ich gebe nicht einen mehr her
 
Kommt der neue Tag, grau sein erster Schein,
nehme ich ihn an, mach ich mich nicht klein
Nur manchmal, da bin ich mir selber nicht gut
Da fehlt mir die Kraft und da fehlt mir der Mut
 
War der Tag mir heute schwer, lauf ich morgen hinterher
Doch ich will keinen missen, ich will jeden wissen
Ich gebe nicht einen mehr her
 

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