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Das geht tief

Kannst du dir das erklär´n,
dass es aus ist zwischen uns?
Kannst du das beschwör´n.
Es ist zwar wie es ist.
Nichts ist mehr wie es wahr,
doch wie das an mir frisst

Wenn wir uns gegenüber steh´n
und du nicht mehr bei mir bist,
uns in die Augen seh´n
und du mich nicht küsst.

Das geht tief,
ganz tief ins Blut
und irgendetwas kocht in mir,
über vor Wut.
Das geht tief,
so tief ich könnte schrei´n,
weil ich es nicht begreifen kann
und nicht danach greifen kann.
Warum geht das so tief dass ich wein´?

Es ist jetzt schon´ne Weile her,
fällt mir immer noch so schwer,
wenn ich durch Freunde von dir hör.
Ich schreib noch ein Liebeslied
in dem es darum geht,
wie schlecht es um uns steht.

Doch davon wird's nicht besser,
wenn´s zu spät ist ist´s zu spät.
Es sticht so wie ein Messer,
weißt du nicht wie tief das geht?

Das geht tief, ganz tief ins Blut.
Irgendetwas kocht in mir,
über vor Wut.
Das geht tief,
so tief ich könnte schrei'n,
weil ich es nicht begreifen kann,
und nicht danach greifen kann.
Warum geht das so tief dass ich wein'?

Irgendwann werd ich´s versteh´n
wenn wir nur weiter auseinander geh´n

Das geht tief, ganz tief ins Blut.
Irgendetwas kocht in mir,
über vor Wut.
Das geht tief,
so tief ich könnte schrei´n,
weil ich es nicht begreifen kann,
und nicht danach greifen kann.
Warum geht das so tief dass ich wein' ?

Das geht tief
So tief ich könnte schrei´n

Das geht tief
So tief ich könnte schrei'n
weil ich es nicht begreifen kann

Warum nicht

'Geht nicht'
Gibt es nicht,
Läuft es nicht,
Bis es einer einfach tut.
Wir ziehen die Bretter auf dem Holzweg.
Vielleicht fehlt uns ja der Mut.
Solange das Herz die Füße steuert,
Wird schon alles gut.
Erst, wenn man einmal extra aufsteht,
Zieht das Leben seinen Hut.
Kein Wenn und Aber mehr,
'Vielleicht' ist nicht genug.
Sag einfach 'Ja',
Wir laufen los!

Und warum nicht?
Lass uns ins Leben springen!
Und warum nicht?
Lass uns den ersten Preis gewinnen,
Das, was wir immer wollten,
Einfach mal probieren?!
Und warum nicht
Was haben wir zu verlieren?

Und was, wenn alles gut geht?
Was, wenn alles funktioniert?
Wenn der beste aller Fälle
Zu unserer eigenen Zukunft wird?
Gesagt, getan, gelaufen,
Alle Zweifel ignoriert,
Aus hundert Metern reingetroffen,
Nie davor probiert.
Kein Wenn und Aber mehr,
'Vielleicht' ist nicht genug.
Das Beste kommt erst dann,
Wenn man es tut.

Und warum nicht?
Lass uns ins Leben springen!
Und warum nicht?
Lass uns den ersten Preis gewinnen,
Das, was wir immer wollten,
Einfach mal probieren!
Und warum nicht?
Was haben wir zu verlieren?

Hätte, könnte, wollte, würde,
'Müssen wir dann erstmal sehen' -
Oder einfach machen!
Das Glück trifft man unterwegs.
'Morgen, morgen, nur nicht heute',
Lass dir dennoch Zeit!
Wie gut, dass alle anderen wissen,
Wie viel da genau bliebt.

Und warum nicht?
Lass uns ins Leben springen!
Und warum nicht?
Lass uns den ersten Preis gewinnen,
Das, was wir immer wollten,
Einfach mal probieren!
Und warum nicht?
Was haben wir zu verlieren?

Alpha ist Imperium

[Part 1: Seyed]
Jackpot - ich hab's rausgeschafft aus den Betonklötzen
Ich wusste, ich musste alles auf eine Chance setzen
Ich schrieb an Songtexten, wollte nicht im Block enden
Wie die Brüder mit leerem Portemonnaie und vollen Bongköpfen
Die Paras schieben, wenn Blaulicht aufblitzt
Draußen, wo's grau ist, dich die Aussicht auffrisst
Immer Gangkämpfe, immer Existenzängste
Zwei, drei Jobs gleichzeitig gegen finanzielle Engpässe
Ich bin Seyed, der Junge aus dem Blockbau
Ich schlag' mit der Betonfaust, du Nuttensohn gehst knockout
Auf der Straße gibt es keine Ringrichter
Jeder Kanak gibt hier nur zwei Fickfinger Richtung blaue Blinklichter
Fuck mich ab und ich ficke dich dann nach Ramadan
Und benutze den Spieß von 'nem Adana als Katana
Und du denkst, dein Rap ist einfach der Shit
Aber Kanaks feiern ihn nicht wie Weihnachten, Bitch

[Hook: Seyed]
Es sind Seyed und Kollegah, Bossplayer, Mittelfinger an die Hater, denn euch kennt keiner
Wir sehen unsere Clips auf dem Flatscreen, Überkiller, Tagteam, Alpha Music Empire
Uns gehört die Welt, uns gehört die Szene, wir ficken dein Leben
Bitch, wir nehmen und wir gehen und wir lassen's beben
Alpha ist Imperium! Alpha ist Imperium!

[Part 2: Kollegah]
Ah!
Manche mein', ich sei ein Bonze aus 'ner noblen Gegend
Aus 'nem großen Haus mit wohlgepflegten Rosenbeeten
Einer ohne Not im Leben, der versucht, sich groß zu geben
Ein Image-Rapper, der im Internet von Drogen redet
Fuck drauf! Ich scheiß' drauf, was die Wichser sagen
Ich weiß genau, wie es sich anfühlt, nix zu haben
Weiß, wie's ist, zu schlafen auf 'ner blanken Matratze
In 'ner viel zu kleinen Wohnung, sich Gedanken zu machen
Ob man das Ersparte für die Miete lässt
Oder den für die Arbeit nötigen Wagen reparieren lässt
Weiß, wie's ist, wenn man abgezogen wird
Der beste Freund verschwindet, weil er abgeschoben wird
Weiß, wie's ist, wenn sie zu dritt auf dich einprügeln
Du dennoch aufstehst, weil du nicht willst, dass die Wichser dich kleinkriegen
Weiß, wie kalt man wird, wenn jeden Tag Gewalt passiert
Wenn die Familie zerbricht und man den Halt verliert
Weiß, wie hart das Leben ist
Dass die Welt, wenn man Geld macht, plötzlich voller Verräter ist - bitte erzählt mir nix!
Ich weiß, wie's am Boden ist, doch weiß auch, wie man aufsteht
Immer weiterkämpft, bis man dann ganz oben ist

[Hook: Kollegah & Seyed]
Es sind Seyed und Kollegah, Bossplayer, Mittelfinger an die Hater, denn euch kennt keiner
Wir sehen unsere Clips auf dem Flatscreen, Überkiller, Tagteam, Alpha Music Empire
Uns gehört die Welt, uns gehört die Szene, wir ficken dein Leben
Bitch, wir nehmen und wir gehen und wir lassen's beben
Alpha ist Imperium! Alpha ist Imperium!

Vergiss nicht

Manchmal durch den Regen gerannt
Alle Zweifel ins Nichts verbannt
Jede Nacht so oft alle Sterne gezählt
Und für uns den hellsten auserwählt

Einfach so in den Himmel geschaut
Ein Luftschloss nach dem andern gebaut
Jeden Wunsch von uns, wie Treue geschworen
Und dich doch verloren

Ich bin noch hier,
wo wir für immer so unendlich sind
Ich bin noch hier,
wo wir für immer so zusammen sind

Nur noch der Regen, der fällt
Und mir von dir erzählt
Du hast den Traum gegen das Leben getauscht
Und viel zu kurz unserer Zeit vertraut

Es leuchtet schwach, unser Stern, der bleibt
Der dir den Weg zurück beschreibt
Mit jedem Wunsch von mir, seh ich dein Gesicht
Vergiss nicht

Ich bin noch hier,
wo wir für immer so unendlich sind
Ich bin noch hier,
wo wir für immer so zusammen sind

Vorhang Auf

[Ensemble (Adel)]
Welch’ Theater, Welche Pracht,
Welch’ ein Glanz, erfüllt die Nacht.
Ein Triumph der neuesten Zeit,
Vorhang auf, bald ist’s soweit.

Jeder gibt sich elegant,
kultiviert und immer charmant.
Jeder strahlt und jeder lacht,
heut ist eine grosse Nacht.

Man gebürt, die Währung hält,
man trägt Schmuck aus aller Welt.
Macht und Reichtum prägt die Stadt,
Geld gibt man aus, weil man’s hat .

[Ensemble (Volk)]
All diese Dinge gehören euch nicht, denn ihr habt sie uns gestohlen,
Ihr lasst uns hungern und beutet uns nur aus.

[Frau (Volk)]
Statt Versprechungen gebt ihr uns nichts!

[Ensemble (Adel)]
Ist diesen Leuten denn je etwas recht denn “benehmernt” sie gehorsam.

[Taaffe]
Achtet doch nicht auf die selbstgerechte Jammer hier.

[Ensemble (Adel)]
Lass den Pöbel sich mokiern,
unkultiviert, sich echauffieren.
Seht nur was die Nacht verspricht,
weiter strahlt das Wien im Licht.

[Rudolf]
Nun Graf Taaffe, wirkt das Licht auf Sie nicht inspirierend?

[Taaffe]
Eure Hoheit, ist sein Nutzen denn wahrhaft gravierend?

[Rudolf]
Nun der Traum vom Ideal einer Welt hat begonnen

[Taaffe]
Doch volkommen bleibt einzig der Herr

[Ensemble (Adel)]
Jeder strahlt und jeder lacht,
heut ist eine grosse Nacht.
Seht hier trifft sich alle Welt,
Jeder der auf sich was hält

Vorhang auf, wir sind bereit
seid gefasst, bald ist’s soweit.
Hört auf den Fanfarenchor,
etwas grosses steht bevor.

[Mann]
Seine Majestät, Kaiser Franz Joseph

[Franz Joseph]
Dieses Jahr begehe ich mein vierzigjähriges Jubiläum auf dem Thron von Österreich-Ungarn.
Heute Abend weihen wir das neue Hofburgtheather ein.
Durch das blosse umlegen eines Hebels, wird es erstmals in elektrischem Licht erstrahlen
und wir sehen einer leuchtenden Zukunft entgegen…

[Gäste]
(Jubel, Bravo)

[Frauen im Kanon]
Wahrheit ist nie von Erfindung ganz frei, und daher heisst’s in Wien:
Ein kleiner Schwindel, was ist schon dabei, morgen schon ist’s verziehn.
Das ist der Wiener Schmäh, bald wir….
(Schuss, Geschrei)

Vertrau in uns

[Rudolf]
Ich kann nicht!
Es tut mir leid.

[Mary]
Du weichst besorgt vor mir zurück,
Ich seh’ die Angst in deinem Blick,
Nein, sag’ mir nicht, was du jetzt denkst,
Tief drinnen weiß ich längst, wie du fühlst.

Sieh einmal mich noch zärtlich an,
Du ahnst doch, was entstehen kann.
Verschliess’ dein Herz nicht mehr vor mir,
Und hör’ wie es zu dir leise spricht.

Vertrau dir selbst – Du fühlst es längst
Lass doch dein Herz entscheiden,
Lass dich nur treiben,
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Gib dich mit mir dem Traum hin.
Hab keine Angst, vertrau in uns.

Dein Blick, er spiegelt sich in mir.
Ein Wort und ich gehör nur dir.
Die Welt ist nicht mehr wie zuvor.
Halt fest, was ich dir schwor und du mir.

Vertrau dir selbst, du fühlst es längst.
Lass es dich ganz durchdringen,
Alles bezwingen!
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Öffne dein Herz und glaub ihm.
Hab keine Angst – vertrau in uns.

Vergiss die Furcht,
Lass Zweifel sein,
Der Weg ist frei,
Schließ dein Herz nicht ein!

Vertrau dir selbst, du fühlst es längst
Lass doch dein Herz entscheiden.
Lass dich nur treiben.
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Öffne dein Herz und trau ihm.
Gib dich mit mir dem Traum hin.
Hab keine Angst, vertrau in uns.

Wie jeder andre Mann

[Rudolf]

Wo find ich nur den Ort,
Wo find ich nur die Welt,
Die Welt, die unsren Traum am Leben hält?

Vielleicht ein fernes Land,
Zu einer andern Zeit,
Die uns von all den Zwängen Wiens befreit!

Ein sichres Zelt für uns,
Wenn die Nacht uns umschlingt,
Ein sichres Zelt wo wir der Welt
nichts schuldig sind!

Gibt es denn keinen Stern,
Zu dem ich einfach fliegen kann?
Die Ketten meines Stands gelöst,
Mit dir ein Leben lang!
Zeig mir ein Königreich,
Wo Prinzen keine Sklaven sind,
Wo Liebe keine Grenzen kennt,
Und wo ich leben kann –
Wie jeder andre Mann!

Ist denn dies nur ein dunkler Traum,
Voll Angst und Unruh’ ?
Oder schlägt unser Schicksal bloss erbarmungslos zu?!
Verloren steh ich da,
Spiel mit das Spiel der Wirklichkeit.
Ich lächle vor der ganzen Welt,
Obwohl es in mir schreit!

Mein Leben hier als Prinz,
Für mich ist es nur Quälerei,
Ich gäb es auf, wär ich nur frei,
Wie jeder andre Mann.
So dass ich leben kann
Wie jeder andre Mann!

Viel mehr

Sitzen stumm am Rand zum Nirgendwo
Ich hör dich schweigen
Zerreiß die Stille einfach so
Schaun ins Leere
Und die Tage ziehn vorbei
Suchst deinen Traum
Und bist viel zu weit entfernt

Ich seh dich kalt
Ich seh dich fremd
Lass dich immer wieder gehn
Ich seh dich nicht
Ich spür dich nicht
Ich halt dich fest
Und wo bist du?

Da ist viel mehr, als ich dich fragen kann
Da ist viel mehr, als du je sagen wirst
Da ist viel mehr, als du je weinen kannst
Da ist viel mehr, als du je schreien wirst

Schau uns an, dein Lächeln viel zu nah
Spür deine Wärme, vertraut und ausgebrannt
Seh die Blicke, wie sie an mir vorüber gehn
Suchst deine Nähe und bist viel zu lang allein

Ich seh dich kalt
Ich seh dich fremd
Lass dich immer wieder gehn
Ich seh dich nicht
Ich spür dich nicht
Ich halt dich fest
Und wo bist du?

Da ist viel mehr, als ich dich fragen kann
Da ist viel mehr, als du je sagen wirst
Da ist viel mehr, als du je weinen kannst
Da ist viel mehr, als du je schreien wirst

Sag mir wo gehst du hin,
Wenn du die Zeit verfluchst,
Wenn du die Träume suchst?
Sag mir, wo fliegst du hin
Wenn du nicht mehr hier sein willst,
Wenn du die Hoffnung stillst?

Da ist viel mehr, als ich dich fragen kann
Da ist viel mehr, als du je sagen wirst
Da ist viel mehr, als du je weinen kannst
Da ist viel mehr, als du je schreien wirst

Seelenlos

Und seh ich aus dem Fenster auf die Straßen dieser grauen Stadt
Wo ist das Paradies das die Welt mir versprochen hat?
Die Leere brennt in meinem Herzen, gleitet still durch meinen Kopf
Ich suche, doch ich frag nicht mehr nach Satan oder Gott
Menschen gehen vorüber, wissen nicht wohin mit ihrer Zeit
Leben ohne Inhalt als ein Ausweg vor der Einsamkeit
In aller Stille werden Träume und Gedanken sterben
Sie wollen kein drittes Reich wie sie auch ein viertes nicht verhindern werden
Jeden Tag hör ich von Mord und Terror in der Welt
Von Krieg und Frieden die jeweils enden in einem Gräberfeld
Bekäm ich einmal mit dass ein kleines Mädchen vergewaltigt wird
Wüsst ich nur, dass ich den Vergewaltiger auf der Stelle töten würd
Ich frag nicht mehr nach Wahrheit oder Wirklichkeit
Glaub nur noch an mich selbst und an Momente der Zärtlichkeit
Denn tief im Herzen ist mir die Gesellschaft noch immer fremd
Und das wird sich nicht ändern bis eines Tages der Himmel brennt
Wo ist die Heimat die mit einst doch so verbunden war?
Ich seh keine Hoffnung und ich weiß nicht wo ich hingehör
Selbst in meinen Träumen verfolgen sie mich bis in den Tod
Bis sogar ein geträumtes Paradies in mir zu versinken droht
Und nur wenn ich die Augen schließe um an dich zu denken
Hab ich Liebe für tausend weitere Leben zu verschenken
Und plötzlich macht jeder Gedanke wieder einen Sinn
Und mir wird klar, was ich will und wer ich wirklich bin

Diese Welt ist seelenlos, nur bei dir finde ich Trost
Halt mich fest in deinen Armen, lass mich niemals wieder los...

Und wieder schleicht sich eine neue Depression heran
Sie kommt fast täglich seit ich selbständig zu denken begann
Und jeder Mensch sollte sich klar sein der ein Urteil fällt
Wir sind verantwortlich für das Leid und Elend auf dieser Welt
Noch folge ich dem Weg aus Rebellion und Poesie
Bevor ich ganz versinke in den Tiefen meiner Lethargie
Und auf den Straßen seh ich wie das Kapital regiert
Materialismus als neuer Sinn des Lebens propagiert
Niemals war die Jugend weiter von den Alten entfernt
Niemals haben Kinder schneller zu träumen verlernt
Und manchmal wünscht ich dass der Tag endlich kommen wird
Wo dieser Planet auch seine letzte Unschuld noch verliert
Und nur wenn ich die Augen schließe um an dich zu denken
Hab ich Liebe für tausend weitere Leben zu verschenken
Und plötzlich macht jeder Gedanke wieder einen Sinn
Und mir wird klar, was ich will und wer ich wirklich bin.

Diese Welt ist seelenlos, nur bei dir finde ich Trost
Halt mich fest in deinen Armen, lass mich niemals wieder los...

... nicht mehr weinen, nicht mehr lachen, nicht mehr lieben, nicht mehr hassen,
nicht mehr träumen, nicht mehr leben, nur noch hoffen, nur noch beten...

IX

Gott und Teufel das sind zwei,
der guten Dinge gibt es drei,
Jahreszeiten kennt man vier,
die Fünf lass sein - das rat' ich dir!
Dreimal die Sechs zeigt an das Tier,
sieben ist die Drei plus vier.
Acht steht für Unendlichkeit,
doch die Neun
ist mir geweiht!

Neunmal verflucht ist meine Kunst,
neunmal verließ' mich Gottes Gunst,
neunmal hab ich den Tod gebracht,
das war der Preis für meine Macht.

Drei mal drei ist Zauberei,
die Zahl der Wollust, drei mal zwei,
die Männlichkeit ist zwei plus eins
so steht's im schwarzen Einmaleins.
In Gottes Namen schreib die Vier,
lüg dreimal, dann glaubt man dir.
Elf zeigt an Maßlosigkeit,
doch die Neun
ist mir geweigt.

Fünf Sinne für die Quintessenz.
Eins bleibt eins in der Potenz.
Winde gibt es zwei Quadrat.
Ein Kuss reicht aus für den Verrat.

Jeder für Jeden

Wir sind fest im Jetzt
Es geht auf und nach vorne
Eine neue Aufgabe
Es wird gespielt, nicht verlor'n

Die Furcht vorm Fallen,
die lohnt sich nicht
Denn jeder Versuch
ist ein Schatz in sich

Es gibt Reste von Zweifeln,
die deine Herzen durchwühl'n
Aber es ist nur der Atem,
der sich alleine anfühlt

Und der nächste Berg,
der nach Erklimmen schreit
Keine Ungewissheit,
die alles besser weiß
Im Ball der Gefühle
als Teil der Sinfonie
Alle Gedanken gehn auf
Ein Wurf, dein Team

Refrain:
Und das Beben,
das dich mitreißt,
wo das Glück pulsiert,
das nennt sich Leben
Und der Kopf dreht auf
Euphorisiert
Das ist das Beben
Einer für alle
und alle eins mit dir
Jeder für jeden
Das Versprechen
gemeinsam passiert's

Und du hörst den Ruf
Es gibt kein Halten mehr
Auf festem Grund
Das Herz schlägt vor dir her

Die Luft ist nervös
Sie sticht und glitzert nur
Du gehst mit an die Kante
Zusammen auf weiter Flur

Der Geist fängt die Blitze
Im Tunnel unter Strom
Es sind die wehenden Farben,
für die sich alles lohnt

Und der nächste Berg,
der nach Erklimmen schreit
Keine Ungewissheit,
die alles besser weiß
Im Ball der Gefühle
als Teil der Sinfonie
Alle Gedanken gehn auf
Ein Wurf, dein Team

[Refrain]

Jeder für jeden

Das ist das Beben
Einer für alle
und alle eins mit dir
Jeder für jeden
Das Versprechen
gemeinsam passiert's

In fernem Land (Gralserzählung)

In fernem Land, unnahbar euren Schritten,
Liegt eine Burg, die Monsalvat genannt;
Ein lichter Tempel stehet dort inmitten,
So kostbar als auf Erden nichts bekannt;

Drin ein Gefäß von wundertät’gem Segen
Wird dort als höchstes Heiligtum bewacht.
Es ward, dass sein der Menschen reinste pflegen,
Herab von einer Engelschar gebracht.

Alljährlich naht vom Himmel eine Taube,
Um neu zu stärken seine Wunderkraft:
Es heißt der Gral, und selig reinster Glaube
Erteilt durch ihn sich seiner Ritterschaft.

Wer nun dem Gral zu dienen ist erkoren,
Den rüstet er mit überirdischer Macht;
An dem ist jedes Bösen Trug verloren,
Wenn ihn er sieht, weicht dem des Todes Nacht;

Selbst wer von ihm in ferne Land entsendet,
Zum Streiter für der Tugend Recht ernannt,
Dem wird nicht seine heil’ge Kraft entwendet,
Bleibt als sein Ritter dort er unerkannt.

So hehrer Art doch ist des Grales Segen,
Enthüllt muss er des Laien Auge fliehn;
Des Ritters drum sollt Zweifel ihr nicht hegen,
Erkennt ihr ihn – dann muss er von euch ziehn.

Nun hört, wie ich verbot’ner Frage lohne:
Vom Gral ward ich zu euch daher gesandt:
Mein Vater Parzival trägt seine Krone,
Sein Ritter ich – bin Lohengrin genannt.

Als ich fortging

Als ich fortging war die Straße steil!
Kehr wieder um!
Nimm an ihrem Kummer teil!
Mach sie heil!
Als ich fortging war der Asphalt heiß!
Kehr wieder um!
Red dir aus um jeden Preis,
was sie weiß!

Refrain: Nichts ist unendlich!
So sieh das doch ein!
Ich weiß, du willst unendlich sein!
Schwach und klein!
Feuer brennt nieder,
wenn's keiner mehr nährt!
Kenn ja selber,
was dir heut wiederfährt!

Als ich fortging war'n die Arme leer!
Kehr wieder um!
Mach sie leichter einmal mehr!
Nicht zu schwer!
Als ich fortging kam ein Wind so schwach!
Warf' mich nicht um!
Unter ihren Tränen doch war ich schwach!

Refrain: Nichts ist unendlich!
So sieh das doch ein!
Ich weiß, du willst unendlich sein!
Schwach und klein!
Nichts ist von Dauer!
was keiner recht will!
auch die Trauer wird da sein,
schwach und klein!

Nichts ist unendlich!
So sieh das doch ein!
Ich weiß, du willst unendlich sein!
Schwach und klein!

Tag & Nacht

[Part 1: Teesy]
Ich frage dich wärst du down mit mir diggah, wenn ich nix mehr hätt?
Oder wärst du auch so schnell wie diese Wichser weg?
Dann hörst du dogs nach dir bellen und es geht (wuhwuh)
Durch alle Blocks wird es yellen es macht (click clack boom)
Stay back denn ich bin crazy
Nix und niemand stellt sich zwischen mich und meine Lady, ey yeah
Joe sagt: Pass, während du nicht mehr kannst
Und danach löscht er alle Tracks, verdammt we do this for fun
Denn du weißt nicht, wie das alles hier begonnen hat
Im Keller mit nem vollen Blatt, und krieg ich bisschen Sonne ab?
Ich sollte dies und ich sollte das
Ich hab nicht mal WhatsApp, man wer wollte was?
War grad bei Carlito, hab nen dicken fetten Joint gebufft
Hab gehustet, doch egal solang man Träume hat, ah
Ich denk nicht weiter als an heute Nacht
Ich bin Teesy Tones und ich checke deine Olle ab

[Bridge: Cro]
Eh Toni mach das nicht man, das die Rothaarige man
Des immer die selbe, die jagt uns nach
Ich nehm niemals die Maske ab
Mothafucka' Darkwing Duck
Wir killn' Rapper Tag und Nacht (Bang Bang)
Tag und Nacht (Bang Bang)
Wir killn' Rapper Tag und Nacht (Bang Bang)
Laden nach (Bang Bang)
Und killn' Rapper Tag und Nacht

[Part 2: Cro]
Vergib mir Lord, wenn ich sündigen werd'
Doch was soll ich tun, sie machen Dünnschiss wie Fler
Nehm' das Gewehr, leg die Mündung aufs Herz
Hab gelernt, für so'n schwer braucht man 5 Schüsse mehr
Denn mit der Zeit wurd' ich vernünftiger, pünktlicher gründlicher, lynch' Stricher, stimmt's digga? Yeah!
Was los? Dein Freund schaut sekündlich hier her
Denn er weiß, das ich bin, wie du wünscht, dass er wär
Ich hab keine Zeit für dich, diggah denn wir sippn fleißig lit
Nur eine Bitch bei deiner Party, des gar kein Problem, denn ich bring etwa 30 mit
Ich hab die geilste Bitch, deine eins geiler dann gleich gegibt
Denn eine reicht mir nicht, dein Album is' eher so weiß ich nicht
Skip peinlich, Bitch!
YouTuber-Fotzen in deinen Clips
Hurensohn, Reimt sich nicht, doch sind wir mal ehrlich, die Scheiße trifft's!
In diesem beschissenen Scheißdrecks Bizz geht es inzwischen allein um Klicks
Ich habe die meisten Bitch, doch ich scheiß drauf Bitch!

[Part 3: Danju]
Die Gun macht Bang Bang, Gun macht Bang Bang (Bang Bang)
Die Gun macht Bang Bang, Gun macht Bang Bang (Bang Bang)
Sie fragen nach features, ach hör mir doch auf
Bitte nie wieder, so viele Clowns
'n Spliff wie Khalifa, groß wie 'n Baum
Ich kiffe nie wieder, Drogen sind out (Drogen sind in)
Paffi Paffi, Naschi Naschi
Des nothin' nothin', wir paffen paffen
Doch egal wie viel ich rauch, meine Gun raucht mehr
Komm doch her, es macht fratatata sag mir wer?
Will da beef mit den Jungs? Wir sind G's ohne Grund
Wenn es sein muss, dann shoot ich BÄÄÄM!
Ah, ey yo was ich rauch Konsistenz klebrig
Ihr wärt gern Prominent, eklig
Ich verpenn ne Konferenz täglich
Doch hab gehört, die Konkurrenz schläft nicht, ah
Deshalb rappt ihr wie behindert
Ich penn aus bis 3 und swap dann erst mal durch mein Tinder
Schreib mit 1,2 hoes doch nicht erreichbar für dich
Rap nur um dir zu zeigen, wie scheiße du bist, Bitch!
Ich lauf den Marathon zu Ende
Und bin irgendwann dann in der Hood wie Balakov Legende
0711, Puls dieser Welt
Ich bin nicht wie ihr, mach's nicht nur für das Geld, ähä
Doch hab paar Kilo Ganja da
Denn mein Albumvorschuss wurd in Gramm bezahlt
Hol den Taschenrechner raus, als ob Schule wär
Das wir so geil rappen, kommt nicht von ungefähr
Tag und Nacht, auf Jagd nach Güz and Papers
Und alle meine Homies sind down, doch es gibt jede Menge zu baun'
Tag und Nacht auf Jagd nach Güz'n Papers
Und alle meine Homies sind stoned, doch es gibt jede Menge zu baun'

Duu06 - Melancholie des Abends

– Der Wald, der sich verstorben breitet –
Und Schatten sind um ihn, wie Hecken.
Das Wild kommt zitternd aus Verstecken,
Indes ein Bach ganz leise gleitet

Und Farnen folgt und alten Steinen
Und silbern glänzt aus Laubgewinden.
Man hört ihn bald in schwarzen Schlünden –
Vielleicht, daß auch schon Sterne scheinen.

Der dunkle Plan scheint ohne Massen,
Verstreute Dörfer, Sumpf und Weiher,
Und etwas täuscht dir vor ein Feuer.
Ein kalter Glanz huscht über Straßen.

Am Himmel ahnet man Bewegung,
Ein Heer von wilden Vögeln wandern
Nach jenen Ländern, schönen, andern.
Es steigt und sinkt des Rohres Regung.

Duu05 - Musik im Mirabell

Ein Brunnen singt. Die Wolken stehn
Im klaren Blau, die weißen, zarten.
Bedächtig stille Menschen gehn
Am Abend durch den alten Garten.

Der Ahnen Marmor ist ergraut.
Ein Vogelzug streift in die Weiten.
Ein Faun mit toten Augen schaut
Nach Schatten, die ins Dunkel gleiten.

Das laub fällt rot vom alten Baum
Und kreist herein durchs offne Fenster.
Ein Feuerschein glüht auf im Raum
Und malet trübe Angstgespenster.

Ein weißer Fremdling tritt ins Haus.
Ein Hund stürzt durch verfallene Gänge.
Die Magd löscht eine Lampe aus.
Das Ohr hört nachts Sonatenklänge.

Blaues Wunder

Ich kann eigentlich gar nix, aber das kann ich gut
Ich bin ziemlich klein, aber dafür mit Wut
Ich tanz Balett, das Parkett knackst, vielleicht bin ich zu fett
Das find ich cool

Kein Geld hab ich selbst und davon sehr viel
Kein Plan von der Liebe, kein Glück wenn ich spiel
Ich balancier auf allen vieren instabil, leg mich hin und applaudier

Denn dafür ist mein Glas voll, bis zum Rand voll und ich auch
Ich bin ein blaues Wunder, ich bin ein blaues Wunder
Denn dafür ist mein Glas voll, bis zum Rand voll und ich auch
Ich bin ein blaues Wunder, ich bin ein blaues Wunder

Ich steh neben mir und hab nur Augen für mich
Bin nicht sonderlich schön aber schön sonderlich
Die vielen leeren Worte impolideren und verlieren ihr Gewicht

Ich schleppe mich ab und ich kann mich nicht halten
Der Abgrund ist tief, doch kein Grund zum Verzweifeln
Denn Humor ist wenn man trotzdem lacht
Und das hab ich bis jetzt ganz gut gemacht

Denn dafür ist mein Glas voll, bis zum Rand voll und ich auch
Ich bin ein blaues Wunder, ich bin ein blaues Wunder
Denn dafür ist mein Glas voll, bis zum Rand voll und ich auch
Ich bin ein blaues Wunder, ich bin ein blaues Wunder

Ein Schritt weiter

So eine schwierige Entscheidung.
Dann dieser Knoten in der Leitung.
Und du bist dir plötzlich mit dir selbst nicht einer Meinung.
Vielleicht musst du drüber schlafen.
Vielleicht hören was andre sagen.
Mathematisch sind da tausend Summen und nur eine Gleichung.

Was schlägt dein Herz vor, was schlägt dein Herz?
Vielleicht ist es vom Gefühl her
ein Schritt weiter
einfach weiter

Was schlägt dein Herz vor, was schlägt dein Herz?
Und auf einen Schlag ist alles leichter
soviel leichter
Was schlägt dein Herz?

Was wohl die Sterne dazu sage?
Vielleicht legst du dir die Karten?
Oder wird hier Herz über Kopf oder Herz über Zahl entscheiden?
Entscheidet doch das Universum
über Wahrheit oder Irrtum?
Ändert sich alles oder ändern sich nur die Zeiten?

Was schlägt dein Herz vor, was schlägt dein Herz?
Vielleicht ist es vom Gefühl her
ein Schritt weiter
einfach weiter

Was schlägt dein Herz vor, was schlägt dein Herz?
Und auf einen Schlag ist alles leichter
soviel leichter

Du kannst einer der weit größten Spezialisten sein oh
und trotzdem fallt dir jetzt noch keine Lösung ein.
Also was schlägt dein Herz?
Was schlägt dein Herz?
Was schlägt dein Herz?

Was schlägt dein Herz vor, was schlägt dein Herz?
Manchmal ist es vom Gefühl her ein Schritt weiter
einfach weiter

Was schlägt dein Herz?
Was schlägt dein Herz?
Was schlägt dein Herz?
Was schlägt dein Herz?

Indianerehrenwort

Wir haben unser Blut vermischt.
Geschworen, dass man sich nie vergisst.
Und weißt du was das Beste ist:
ein Indiaaner kennt keinen Schmerz.
Ich mach die Auge zu und tanz'.
Wir bleiben Freunde auf Distanz.
Ich nehm dich mit raus in die Nacht.
Man geht, aber man geht nie ganz.

Und auch in zehntausend Monden,
wenn die Sterne verblassen.
Und das Eis auf den Flüssen
nichts mehr von uns weiß.
Erinnert mein Herz sich sofort.
mmhmm. Indianerehrenwort.

Mein Herz erinnert sich sofort.
Indianerehrenwort.

Wir sind für mich ein Heiligtum.
Aus Träumen und Erinnerungen.
Und manchmal flüstert mir der Wind,
dass wir zwei unendlich sind.
Und auch in zehntausend Monden,
wenn die Sterne verblassen.
Und das Eis auf den Flüssen
nichts mehr von uns weiß.
Erinnert mein Herz sich sofort.
mmhmm. Indianerehrenwort.

Mein Herz erinnert sich sofort.
Indianerehrenwort.

Und auch in zehntausend Monden,
wenn die Sterne verblassen.
Und das Eis auf den Flüssen
nichts mehr von uns weiß.
Erinnert mein Herz sich sofort.
Indianerehrenwort.

Es sind die ältesten Lieder auf immmer vergessen.
Und fehlt von uns beiden auch jeder Beweis.
Erinnert mein Herz sich sofort.
mmhmm. Indianerehrenwort.

Mein Herz erinnert sich sofort.
Indianerehrenwort.
Mein Herz erinnert sich sofort.
Du bist mein Indianerehrenwort.

Wahre Helden

Du tauchst nicht aus der Masse auf.
Wahre Helden brauchen keine Bühne.
Sie leben nicht für den Applaus.
Sie haben schon von sich aus edle Züge.
Auch wenn sie mal Zweifel haben oder einen harten Tag
auch nur irgendwas zu sagen widerspräche ihrer Art.

Wahre Helden wirken leise,
ganz bescheiden, so wie du.
Wahre Helden setzen Zeichen,
sehen nicht einfach nur so zu.

Wahre Helden sind Grund zur Hoffnung,
dass jeder Herzschlag von uns zählt.
Wahre Helden haben deine Augen.
Wahre Helden braucht die Welt.

Im Fernsehen zeigen sie dich nicht
- kein Wunder, du stehst lieber an der Seite.
Du überlässt das Rampenlicht
den Menschen die sich gerne darin zeigen.
Und wirkst du wahre Wunder weil dein lautes Herz so will
von Natur aus bist dafür aber eher etwas still.

Wahre Helden wirken leise,
ganz bescheiden, so wie du.
Wahre Helden setzen Zeichen,
sehen nicht einfach nur so zu.

Wahre Helden sind Grund zur Hoffnung,
dass jeder Herzschlag von uns zählt.
Wahre Helden haben deine Augen.
Wahre Helden braucht die Welt.

Wahre Helden sind Grund zur Hoffnung,
dass jeder Herzschlag von uns zählt.
Wahre Helden haben deine Augen.
Wahre Helden braucht die Welt.

Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren

Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.
Das Spiel ist sicherlich nicht schwierig zu kapieren.
Ich wäre ganz bestimmt ein anderer, als ich's jetzt bin.
Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn.

Es ist schon seltsam, dass ich jetzt so etwas von mir lasse,
Gerade weil ich doch schon immer alle Ballsportarten hasse.
Doch ich muss meine alte Meinung revidieren.
Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.

Es ist besser, vor dem Stumpfsinn zu kapitulieren.
Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.

Duu04 - Im roten Laubwerk voll Guitarren…

Im roten Laubwerk voll Guitarren
Der Mädchen gelbe Haare wehen
Am Zaun, wo Sonnenblumen stehen.
Durch Wolken fährt ein goldner Karren.

In brauner Schatten Ruh verstummen
Die Alten, die sich blöd umschlingen.
Die Waisen süß zur Vesper singen.
In gelben Dünsten Fliegen summen.

Am Bache waschen noch die Frauen.
Die aufgehängten Linnen wallen.
Die Kleine, die mir lang gefallen,
Kommt wieder durch das Abendgrauen.

Vom lauen Himmel Spatzen stürzen
In grüne Löcher voll Verwesung.
Dem Hungrigen täuscht vor Genesung
Ein Duft von Brot und herben Würzen.

Alter Feind

Was dir im Leben sicher ist, ist selten Freund
Doch stets beständig

Was dir im Leben der treue Feind ist
Ist wertvoll wie Gold
Denn du weißt, woran du bist

Alter Feind

Du Alter Feind, du bist, was mir bleibt
Du hältst mir die Treue, für immer vereint
Sind wir - Sind wir - Sind wir Alter Feind
Du bist mir beständig ein treues Geleit

Der treue Feind ist mir lieber als der falsche Freund
Der treue Feind ist mir das liebste

Du Alter Feind, du bist, was mir bleibt
Du hältst mir die Treue, für immer vereint
Sind wir - Sind wir - Sind wir Alter Feind
Du bist der Hetzer, dein Antrieb ist Neid

Enttäuscht dich das Leben, dein Alter Freund
Hast du schon manches Vertrauen bereut
Enttäuscht dich doch nie, der Alte Feind
Folgt treu wie ein Schatten zu jeder Zeit

Alter Feind - Liebe
Alter Feind - Tod
Alter Freund, wo bist du in der Not?

Alter Feind - Antifa
Alter Feind - Nazisack
Wer hält die Treue ausser dem Lügenpack?

Alter Feind, Alter Freund
Alter Antrieb für neues Werk
Alter Feind, mein alter Freund
Du hast mich nie im Leben enttäuscht

Alter Feind, du Nazischwein
Du Internetkrieger bist ständig am Weinen
Alter Feind, Antifa
Von dir liest man viel, doch nie bist du da

Der Alte Freund Presse, der hält dir die Treue
Doch dieser Feind ist es, den ich verabscheue
Hält nie die Fresse und weiß alles besser

Alter Feind Leserbrief, ich zeig dir das Messer
Ich will deinen Kopf
Den Kopf, den Kopf ich will deinen Kopf
Ich zerreiß' dieses Arschloch

Wir sind gewarnt - Erfolg bringt den Neid
Und der ist der Antrieb für dich Alter Feind

Du Alter Feind, du bist, was mir bleibt
Du hältst mir die Treue, für immer vereint
Sind wir - Sind wir - Sind wir Alter Feind
Du bist mir beständig ein treues Geleit

Du Alter Feind bist Antrieb für unsere Werke

Du bist unsere Stärke

Sieg oder Niedergang

Begehrt in der Schlacht und bestrebt auch im Leben
Der Sieg ist das Ziel dem die Träume erliegen

Dem Sieg gegenüber steht immer ein Feind
Der folgt wie ein Schatten und Niedergang heißt

Ist treuer Begleiter bei jedem Versuch
Verführer des Fallens - der Kehrseite Fluch
Ein jedes Kind kennt ihn und ich tu es auch
Doch falle ich einmal steh' ich wieder auf

Jeder Sieg ist ein Sieg vor dem Fallen
Niedergang bringt der Erfahrung den Sieg
Jedes Licht wirft einen eigenen Schatten
Doch auch tiefen Schatten folgt immer das Licht

Oh, der Sieg ist so schön
Wird er schnell auch zur Sucht
Der Ehrgeiz ist auf seiner Seite
Sein Feind ist die mutlose Flucht

Oh, der Sieg ist so schön
Wird er schnell auch zur Sucht
Kann er doch dein Leben dir rauben
Denn das ist der Kehrseite Fluch

Jeder Sieg ist ein Sieg vor dem Fallen
Niedergang bringt der Erfahrung den Sieg
Jedes Licht wirft einen eigenen Schatten
Doch auch tiefen Schatten folgt immer das Licht

Ein Weg der versperrt ist folgt oft gutem Start
Doch zwingt er zu Neuem
Das sich offenbart

Ein Weg der versperrt ist birgt oft auch den Tod
Doch erfährst du erst spät
Ob die Neugier sich lohnt

Es ist oft der Sieg
Der hinter den Trümmern des schwersten Weges
Verborgen liegt

Es ist oft der Sieg
Der hinter dem Nebel der höchsten Berge
Verborgen liegt

Es ist oft der Sieg
Der dem Greifen so nah im tiefsten Schatten
Verborgen liegt

Oh, der Sieg ist so schön
Wird er schnell auch zur Sucht
Der Ehrgeiz ist auf seiner Seite
Sein Feind ist die mutlose Flucht

Oh, der Sieg ist so schön
Wird er schnell auch zur Sucht
Kann er doch dein Leben dir rauben
Denn das ist der Kehrseite Fluch

Nagelfar

Kein Land in Sicht
Mit unseren Segeln ist der Tod

Nebel birgt unser Schiff
Und unser Schiff birgt den Nebel

Ein totes Heer auf diesem Deck
Wir segeln antriebslos
Das Herz hat die See
Und gibt es nicht wieder

Wer segelt einsam durch die Nacht?
Wer segelt mit dem schwarzen Schiff?
Ohne Ziel und ohne Rast?
Es sind die lebenden Toten

Nagelfar

Das Segel bracht' keinen Wind
Wo die toten Seelen sind

Schwarze Wolken
Ziehen vor den Mond
Dunkle Schatten
Auf dunklem Grund
Die endlose See klagt
Ihr leidendes Lied

Ein schwarzes Segel
Siehst du nicht in dunkler Nacht
Es sind die rasenden Toten
Ein schwarzes Segel
Siehst du nicht in dunkler Nacht
Das Herz hat die See

Dango Familie

Ein ganz frech gebratener Dango
liebte einst ein Bohnen-Dango
Und zusammen, zusammen gründeten sie
eine Großfamilie
Dango Baby, nennt sich das Kleinste von ihnen,
fühlt sich so wohl, vor lauter Glück
Der Dango-Opa, mit seinen schmalen Augen,
schläft ganz friedlich
Hand in Hand vereinen sie all ihre Hände
und bilden einen riesig großen, runden Kreis
Und auf ihrem Kloßplanet bauen sie Städte auf,
wo sie froh und glücklich leben
Der Hase dort im Mond winkt dir,
sobald die Nacht erwacht
und der Tag sich langsam seinem Ende neigt
Schlechtes wie auch Gutes trägt danach
der Wind hinfort und lässt so den Tag verstreichen

Dango Familie

Dango, Dango, Dango, Dango
Dango und viele mehr

Das ist ein Dango, stolz und einsam
Das eine Dango, die ihn mag
Sie schafft es, sein Herz zu berühren
Ein bedeutsamer Tag, denn...

Liebe schafft Leben und ein Dango-Baby
Wächst in Geborgenheit heran
Reifen wird es und alt sein wie Dangopa
Irgendwann...

Und deshalb erneuert sich der Kreis des Lebens ewig
Weil Altes geht und Neues draus entsteht
Wie die Tropfen Regen bilden, durch den der Samen wächst
Besteht aus jedem die Welt

Und deswegen müssen wir einander gut festhalten
Sonst könnt's gescheh'n, dass der Planet zerfällt
Du siehst, jeder ist wichtig und keiner lebt ohne Grund
Wir sind die Wunder der Welt

Duu03 - Romanze zur Nacht

Einsamer unterm Sternenzelt
Geht durch die stille Mitternacht.
Der Knab aus Träumen wirr erwacht,
Sein Antlitz grau im Mond verfällt.

Die Närrin weint mit offnem Haar
Am Fenster, das vergittert starrt.
Im Teich vorbei auf süßer Fahrt
Ziehn Liebende sehr wunderbar.

Der Mörder lächelt bleich im Wein,
Die Kranken Todesgrausen packt.
Die Nonne betet wund und nackt
Vor des Heilands Kreuzespein.

Die Mutter leis' im Schlafe singt.
Sehr friedlich schaut zur Nacht das Kind
Mit Augen, die ganz wahrhaft sind.
Im Hurenhaus Gelächter klingt.

Beim Talglicht drunt' im Kellerloch
Der Tote malt mit weißer Hand
Ein grinsend Schweigen an die Wand.
Der Schläfer flüstert immer noch.

Jackpot

[Bridge: Teesy]
Alles auf schwarz, sag den Leuten an der Bar, es wird höchste Zeit, aufzuspringen
Und danke für die Blumen und den Schnaps, was ’ne wunderbare Nacht, dieses Leben ist mein Hauptgewinn

[Hook: Teesy]
Oh Baby, du bist mein „Jackpot, Baby“
Yeah, y-yeah, y-yeah - „Jackpot, Baby“
Yeah, yeah, yeah - „Jackpot, Baby“
Eh-du-de-du-de-du-de - „Jackpot, Baby“

[Verse 1: Teesy]
Und was bedeutet bitte Glück? Oh, ich erinner’ mich
Es bedeutet, dass du niemals der Gewinner bist
Wenn du denkst, dein ganzes Leben ist ein Hindernis
Wenn du ’n Leben lang im Sommer in dei’m Zimmer sitzt
Ja, ich war auch so wie du, glaub mir

Das Glück wartet nicht auf dich vor der Haustür
Doch dann traf ich sie, oooh
Und plötzlich kam das Glück nur so aus mir
Setzte alles und fiel zu tief
War sowas von am Ende, dachte, ich komm’ nie mehr wieder hoch
Doch im dunkelsten Moment konnt’ ich irgendwas erkenn’
Und ich riss mich zusammen und ging über Luft

[Hook]
Denn dieses Leben ist mein „Jackpot, Baby“
Yeah, y-yeah, y-yeah - „Jackpot, Baby“
Ich mach’ mir keine Sorgen - „Jackpot, Baby“
Denn ich hab’ den „Jackpot, Baby“

[Verse 2: Cro]
Carlo!
Ich weiß noch genau, wie [?] klingt
Ja, ich erinner’ mich gut
Doch würd’ es gern vergessen, wenn ich ehrlich bin
Doch heut ist alles nicht mehr so schlimm
Ich zeig’s dir, ich hab’s jetzt
Ich mein’, das Leben ist doch gar nicht so schwer
Glaub mir, O Lord

Denn da draußen gibt es nichts [?]
Da draußen - viele Menschen, die auch pausenlos nur denken
Über tausend Konsequenzen mit ’nem Haufen großer Ängste
Und sie laufen und sie rennen, mir geht’s von außen aus nur blendend
Na, dann macht doch, was ihr wollt, ich bin da draußen, um zu dancen

Mann, ich laufe an den Wänden, mache Backflips
Ich weiß, dass irgendwie alles perfekt ist
Ich bin mit Teesy und paar raus, Dicker, nie wieder nach Haus
Denn wir leben jeden Tag in diesem riesengroßen Traum

[Bridge: Teesy]
Und setzen alles auf schwarz, sag den Leuten an der Bar, es wird höchste Zeit, laut zu singen
Und danke für die Blumen und den Schnaps, was ’ne wunderbare Nacht, dieses Leben ist mein Hauptgewinn

[Hook: Teesy]
Oh Baby, du bist mein „Jackpot, Baby“
Denn ich hab’ den „Jackpot, Baby“
Midibibidibebrrr - „Jackpot, Baby“
Yeah - „Jackpot, Baby“

[Outro]
„Bruder, was machen wir mit dem Geld?“
„Mit welchem Geld?!“
„Na, mit dem hier!“
„Was?“
„Ist deins, oder was?“
„Ich hab’ auf die Sieben gesetzt.“
„Die Sieben? [?]“

[Hook: Teesy]
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“
„Jackpot, Baby“

Wenn du schläfst

leise hör ich dich atmen
wenn du in den Träumen liegst
diese Unschuld in deinem Gesicht
ich seh kurz dein lächeln
das du so tief in dir trägst
es erscheint mir unendlich vertraut

ich suche nach dem ersten Stern
der dich aus dem Nichts befreit
und ich versinke reglos
neben dir in unserer Einsamkeit

ich frag mich still wo du jetzt bist
wenn ich dich seh
ich frag mich still ob du mich spürst
wenn dich die Nacht umhüllt

leise hör ich dich atmen
wenn die Dunkelheit auf dir ruht
dieser zarte Duft der dich umgibt
ich spüre deine wärme
die mich ganz sanft zu dir zieht
und verlier mich ein Stück in deiner
kleiner welt

lautlos warte ich auf dich
bis der Morgen deine Träume sieht
ich fand jedes Wort so nah bei dir
für dieses kleine Lied

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