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Die Spieluhr

In einer Nacht des Träumens ohne Schlaf
Rief mich einer fremden Stimme Klang.
Unter alten Balken, von Schicksal getränkt
Tasten hellwach die Sinne entlang.

Endlos weiter singt die Spieluhr, singt des Lebens Sinfonie
Singt von Freude, singt von Leid, trägt mich hilflos in die Zeit!

Auf den Schwingen meiner Angst
Geführt von einer süßen Melodie,
Dort wo einst die kleine Spieluhr stand
Und leise ihre schöne Weise sang.

Endlos weiter singt die Spieluhr

Du weißt genau

Es ist Dreck, wenn du mir sagst:
Die Gesellschaft wäre ein Hindernis für dich
Und du wärst weder imstande
dich zu artikulieren, noch die Worte mit Inhalt zu füllen
Du trägst Glatze, du trägst Haare?
Scheißegal, ich singe gerade:
Drinnen gibt es dessen Kohl,
den ich hol‘, so leb denn wohl!
Pah! Deine bekennende Art,
Wie du dich mit angeblichen Inhalten beschäftigst,
bringt mich zum Kotzen!

Oh, du weißt genau warum ich dich hasse
und nicht zu knapp
Nicht, dass ich dir nach dem Leben trachte,
aber ich kann es nicht ertragen
mit deiner Dumm... mit deiner Dummheit zu leben

Aah, Leben!
Das ist genau das Thema, das dir abgeht!
Wenn du ein einfacher Bauer wärst,
wenn du das Feld bestellen würdest,
wenn du dich um deine beschissene Existenz kümmern würdest - OK!
Aber nein, du bist ein scheiß Intellektueller!
Du redest mir zu viel.
Du redest Scheiße!
Geh mir aus dem Weg, verstehst du?
Ich kann dich nicht mehr sehen!
Ich hab' dir schon mal gesagt:
Du redest Scheiße!
Du redest Scheiße!

Oh, du weißt genau warum ich dich hasse
und nicht zu knapp
Nicht, dass ich dir nach dem Leben trachte,
aber ich kann es nicht ertragen
mit deiner Dumm... mit deiner ...
mit deiner Dummheit zu leben!

OK, und nun zu dir:
Du magst vor allem Kinder sehr gern, ha?
Bringst sie gern nach Hause, ha?
Auf Umwegen?
„Hier, ein Bonbon!“
Lust auf Frühstück? Lust auf Kaffee?
Lust auf frische Haut!

Die kleine rosa Muschi ist ja auch viel leckerer, als die deiner Alten!
Und wo es doch so einfach ist - Es bleibt doch in der Familie
Soll ich dir sagen, was ich mit dir mache, du Schwein?
Ich werd' dich verbrennen, glaube ich, mit Streichhölzern
Hautzelle für Hautzelle und ich werde trauern dabei!

Oh, du weißt genau warum ich dich hasse
und nicht zu knapp
Nicht, dass ich dir nach dem Leben trachte,
aber ich kann es nicht ertragen
mit deiner Dumm... mit deiner Dummheit zu leben
aber ich kann es nicht ertragen
mit deiner Dumm...
mit deiner Dummheit zu leben
[Schrei]

Ich hatte einst ein schönes Vaterland

Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft -
es war ein Traum.

Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
(man glaubt es kaum,
wie gut es klang) das Wort: 'Ich liebe dich' -
es war ein Traum.

Baby wenn du gehst

Oh, Baby, wenn du bei mir bist,
ist der Schaden, den ich verursache, weniger groß
Baby, wenn du bei mir bist,
kommt es sogar vor, dass ich pünktlich bin
Baby, wenn du bei mir bist,
lauf ich nicht mehr ganz so asozial herum
Baby, wenn du bei mir bist,
werd ich vielleicht endlich auch erwachsen

Baby, wenn du gehst,
dann bricht
meine Welt zusammen, also bleib bei mir
Wenn du gehst,
dann bricht
alles in sich ein, also

oh oh oh oh
oh oh oh oh
Bleib bei mir

Baby, wenn du bei mir bist,
hab ich ein Leben wie ein König in Versailles
Baby, wenn du bei mir bist,
hab ich keine Sorgen, denn du sorgst dafür,
dass es keine Sorgen gibt
Irgendwie bekommst du alles in den Griff
Baby, wenn du bei mir bist,
hab ich das Gefühl, dass ich unsterblich bin

Baby, wenn du gehst,
dann bricht
meine Welt zusammen, also bleib bei mir
Wenn du gehst,
dann bricht
alles in sich ein, also

oh oh oh oh
oh oh oh oh

Baby, bitte bleib für immer bei mir,
denn ohne dich bin ich verloren
Baby, wie du weißt, hab ich keinen Plan,
hab deinen Plan mitübernommen
Mein Kopf ist schon 'was leerer1, nicht mehr so aktiv,
und wenn du mich jetzt sitzen lässt,
bin ich in freiem Fall

Baby, wenn du gehst,
dann bricht
meine Welt zusammen, also bleib bei mir
Wenn du gehst,
dann bricht
alles in sich ein, also

oh oh oh oh
oh oh oh oh

Baby, wenn du gehst,
dann bricht
meine Welt zusammen, also bleib bei mir
Wenn du gehst,
dann bricht
alles in sich ein, also

oh oh oh oh
oh oh oh oh
Bleib

  • 1. it actually sounds like he's saying 'was länger' but that doesn't make sense to me, so maybe someone else is able to make out what he's actually saying?

Nacht

Ich habe meine Kerze ausgelöscht;
Zum offenen Fenster strömt die Nacht herein,
Umarmt mich sanft und läßt mich ihren Freund
Und ihren Bruder sein.

Wir beide sind am selben Heimweh krank;
Wir senden ahnungsvolle Träume aus
Und reden flüsternd von der alten Zeit
In unsres Vaters Haus.

Was war mein Leben

Was war mein Leben, wenn es heut soll enden?
Verträumt? Verloren? Nein, es war ein Ring
Von stillen Freuden, die mit vollen Händen
Ich nahm und weitergab und neu empfing.

Es war ein Liebesbund mit dieser Erde,
Die mich mit ihrer Schönheit tief beglückt
Und immer doch mit mächtiger Gebärde
Mein Ziel hinaus ins Ewige gerückt.

Es war mit Wasser, Bergeswind und Fluren
Ein brüderlicher Bund, der niemals brach,
Mit allen Wolken, die im Blauen fuhren
Und deren Lied von unsrer Heimat sprach.

Mit ihren großen ewigen Gewalten
Hab ich in Treue Brüderschaft gehalten;
Und meine Sünde war in all den Jahren,
Daß sie mir lieber als die Menschen waren.

Jockel

Der Herr, der schickt den Jockel aus:
Er soll den Hafer schneiden,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Pudel aus,
Er soll den Jockel beißen.
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Prügel aus,
Er soll den Pudel schlagen;
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr das Feuer aus,
Es soll den Prügel brennen;
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr das Wasser aus,
Es soll das Feuer löschen;
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Ochsen aus,
Er soll das Wasser saufen,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Schlächter aus,
Er soll den Ochsen schlachten,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockel nicht,
Der Jockel schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Henker aus,
Er soll den Schlächter hängen,
Der Henker hängt den Schlächter nicht,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockei nicht,
Der Jockei schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da schickt der Herr den Teufel aus,
Er soll den Henker holen,
Der Teufel holt den Henker nicht,
Der Henker hängt den Schlächter nicht,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nicht,
Der Ochse säuft das Wasser nicht,
Das Wasser löscht das Feuer nicht,
Das Feuer brennt den Prügel nicht,
Der Prügel schlägt den Pudel nicht,
Der Pudel beißt den Jockei nicht,
Der Jockei schneidt den Hafer nicht
Und kommt auch nicht nach Haus.

Da geht der Herr nun selbst hinaus
Und macht gar bald ein End daraus.
Der Teufel holt den Henker nun,
der Henker hängt den Schlächter nun,
Der Schlächter schlacht’ den Ochsen nun
Der Ochse säuft das Wasser nun,
Das Wasser löscht das Feuer nun,
Das Feuer brennt den Prügel nun,
Der Prügel schlägt den Pudel nun,
Der Pudel beißt den Jockel nun,
Der Jockel schneidt den Hafer nun,
Und kommt auch gleich nach Haus.

Der Wind hier am Deich

Vollgepackt mit tollen Sachen,
die das Leben schöner machen,
so hat es die Werbung einst erzählt
und versprochen.

Und versprochen ist versprochen
und wird nicht mehr gebrochen;
doch mein Herz ist müde,
nicht nur meine Knochen.

Die Kinder, die sie zeugen
und die Bäume, die sie pflanzen;
die Lieder, die wir singen
und die Tänze, die wir tanzen,

bedeuten nur dann etwas,
wenn wir auch begreifen,
dass sie alleine nicht reichen.

Und dies ist der schönste Tag eures Lebens.
Ich freu mich, so gut ich kann, mit.
Das Wasser fließt mit 3 km/h.
Es ist nur ein kleiner Schritt.

Feierabend, wie das duftet,
auf diese Steine bauen wir
mit Frau und Kind ein Haus im Grünen
oder Kippe, Club und Bier
wollen wir mit 40 weiterraven
oder Drachen steigen lassen.

Der Wind hier am Deich weht kräftig;
noch 'ne Runde! Hoch die Tassen!

Und dies ist der schönste Tag eures Lebens.
Ich freu mich, so gut ich kann, mit.
Das Wasser fließt mit 3 km/h.
Es ist nur ein kleiner Schritt. (2x)

Herz, mein Herz

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen
und ertrage dein Geschick.
Neuer Frühling gibt zurück,
was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben,
und wie schön ist doch die Welt!
Und mein Herz, was dir gefällt,
alles, alles darfst du lieben!

Zwischengedanken

Weil es
menschliche Beziehungen
gab
musste es
Menschen geben

Nun gibt es
zwischenmenschliche
Beziehungen
Die lassen
auf das Dasein von Zwischenmenschen schließen

Es muss aber auch
Zwischenunmenschen geben
die dafür sorgen
dass die zwischenmenschlichen Beziehungen
so unmenschlich sind

Fremde Stadt

Wie das so seltsam traurig macht:
Ein Gang durch eine fremde Stadt,
Die liegt und schläft in stiller Nacht
Und mondbeglänzte Dächer hat.

Und über Turm und Giebel reist
Der Wolken wunderliche Flucht
Still und gewaltig wie ein Geist,
Der heimatlos nach Heimat sucht.

Du aber, plötzlich übermannt,
Ergibst dem wehen Zauber dich
Und legst Dein Bündel aus der Hand
Und weinest lang und bitterlich.

Verlorener Klang

Einmal in Kindertagen
Ging ich die Wiese lang,
Kam still getragen
Im Morgenwind ein Gesang,
Ein Ton in blauer Luft,
Oder ein Duft, ein blumiger Duft,
Der duftete süß, der klang
Eine Ewigkeit lang,
Meine ganze Kindheit lang.

Es war mir nicht mehr bewusst --
Erst jetzt in diesen Tagen
Hör ich innen in der Brust
Ihn wieder verborgen schlagen.
Und jetzt ist alle Welt mir einerlei,
Will nicht mit den Glücklichen tauschen,
Will nur lauschen,
Lauschen und stillestehn,
Wie die duftenden Töne gehn,
Und ob es noch der Klang von damals sei.

Abschied

Lass mir deinen Rosenmund
noch für einen Kuss.
Draußen weiß ein ferner Hund,
daß ich weiter muss.

Lass mir deinen hellen Schoß
noch für ein Gebet.
Mach mich aller Schmerzen los!
- horch, der Seewind weht.

Lass mir noch dein weiches Haar
schnell für diesen Traum:
Dass dein Lieben Liebe war -
lass mir diesen Traum!

Der Tanz der Vampire

[Abronsius:]
Wir sind entkommen, mein Verstand hat triumphiert
Und die Menschheit vor'm Verderben bewahrt.
Die Königsberger werden gelb sein vor Neid,
Wenn man mir nun den Nobelpreis verleiht.

Durch meine Forschung hab' ich den Beweis erbracht:
Es gibt Lebendtote, hier jedenfalls.
Sie verlassen die Särge bei Nacht
Und saugen Lebenden das Blut aus dem Hals.

Zum Glück kann uns're Vernunft sie überwinden!
Wir sind sicher dank Geist und Wissenschaft!
Unsere Ziele sind klar, uns're Methoden bewährt,
Wir sind praktisch und aufgeklärt.
Der Fortschritt ist unaufhaltsam!
Die Welt ist nicht mehr, was sie war!

[Magda:]
Nimm, was du kriegst, denn sonst wird dir genommen!
Sei ein Schwein oder man macht dich zur Sau!
Raff dir Geld und kauf dir die Welt!
Nur nicht zimperlich, die Sitten sie rauh!

[Magda & Herbert:]
Zeig deine Faust, denn sonst wirst du geschlagen!
Dräng dich vor oder du wirst überseh'n!
Willst du bestimmen statt and're zu fragen,
Musst du lernen, über Leichen zu geh'n!

[Alle:]
Nichts wie raus aus der Nacht in die Sonne,
Weil uns endlich keine Schranke mehr hält!
Unsere Ziele sind klar, uns're Methoden bewährt,
Wir sind tot, doch wir leben, solang' ihr uns nährt!

Wir sind im Kommen
Und bald gehört uns die Welt
Und bald gehört uns die Welt!

Wir tauchen aus der Nacht.
Passt auf!
Jetzt woll'n wir Glitzer und Glanz.
Passt auf!
Jetzt woll'n wir alles und ganz.
Passt auf!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!

Steckt den Himmel in Brand und streut Luzifer Rosen!
Die Welt gehört den Lügnern und den Rücksichtslosen.
Reicht den Mördern die Hand! Liegt im Staub vor den Großen!
Die Welt gehört den Kriechern und den Gnadenlosen.

[Gruppe 2 (gleichzeitig):]
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!

[Gruppe 3:]
Steckt den Himmel in Brand und streut Luzifer Rosen!
Die Welt gehört den Lügnern und den Rücksichtslosen.
Reicht den Mördern die Hand! Liegt im Staub vor den Großen!
Die Welt gehört den Kriechern und den Gnadenlosen.

[Alle:]
Wir woll'n tun, was uns Spaß macht und so sein wie wir sind.
Wir verstecken uns nicht mehr: der Tanz der wilden Herzen beginnt!

[Gruppe 1 & 4:]
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz…

[Alle:]
Wir woll'n tun, was uns Spaß macht und so sein wie wir sind.
Wir verstecken uns nicht mehr: der Tanz der wilden Herzen beginnt!

[Gruppe 1 & 4 (gleichzeitig):]
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz!
Jetzt laden die Vampire zum Tanz!
Wir wollen alles und ganz

[Alle:]
Wir trinken Blut, wir haben null Moral,
Was aus dieser Welt wird ist uns scheißegal!
Wir trinken Blut, wir haben null Moral,
Was aus dieser Welt wird ist uns scheißegal!

We drink your blood and then we eat your soul,
Nothing's gonna stop us, let the bad times roll!
We drink your blood and then we eat your soul,
Nothing's gonna stop us, let the bad times roll!

Jetzt laden die Vampire zum Tanz…

Nur

Ein Mensch, der, sagen wir als Christ,
Streng gegen Mord und Totschlag ist,
Hält einen Krieg, wenn überhaupt,
Nur gegen Heiden für erlaubt.
Die allerdings sind auszurotten,
Weil sie des wahren Glaubens spotten!

Ein andrer Mensch, ein frommer Heide,
Tut keinem Menschen was zuleide,
Nur gegenüber Christenhunden
Wär jedes Mitleid falsch empfunden.

Der ewigen Kriege blutige Spur
Kommt nur von diesem kleinen »nur« ...

Einem Freunde

Wie kommt es, daß du mich verstehst,
Wenn ich die Sprache meiner Heimat rede,
Die doch so weit jenseits der Meere liegt?
Und wenn ich still zu meinen Göttern bete,
Daß du unsichtbar bei mir stehst
Und deine Freundeshand in meiner liegt?
Auch fühl ich oft mit weichem Strich
Beim Geigen deine Hand mich rühren,
Und wenn ich krank bin, ängstet´s mich,
Du möchtest meine Leiden spüren.

Tschau, tschau, Bambina

Hörst du das Rauschen der Bäume im Wind?
Der Himmel weint Tränen um unsere Liebe
Abschied von dir und von der Liebe
Es regnet, es regnet auf unser Glück

Tschau, tschau, Bambina
Du darfst nicht weinen
Für dich wird wieder die Sonne scheinen
In all den Jahren
Wirst du erfahren
Dass man aus Liebe
Sich selbst belügt

Tschau, tschau, Bambina
Dein Herz ist frei
Die schönen Stunden sind nun vorbei
Es ist zu Ende
Reich mir die Hände
Tschau, tschau Bambina
Auf Wiedersehen

Ciao, ciao, bambina, ti voglio bene da morire*

Tschau, tschau, Bambina
Dein Herz ist frei
Die schönen Stunden sind nun vorbei
Es ist zu Ende
Reich mir die Hände
Tschau, tschau, Bambina
Auf Wiederseh'n

Vorhang Auf

[Ensemble (Adel)]
Welch’ Theater, Welche Pracht,
Welch’ ein Glanz, erfüllt die Nacht.
Ein Triumph der neuesten Zeit,
Vorhang auf, bald ist’s soweit.

Jeder gibt sich elegant,
kultiviert und immer charmant.
Jeder strahlt und jeder lacht,
heut ist eine grosse Nacht.

Man gebürt, die Währung hält,
man trägt Schmuck aus aller Welt.
Macht und Reichtum prägt die Stadt,
Geld gibt man aus, weil man’s hat .

[Ensemble (Volk)]
All diese Dinge gehören euch nicht, denn ihr habt sie uns gestohlen,
Ihr lasst uns hungern und beutet uns nur aus.

[Frau (Volk)]
Statt Versprechungen gebt ihr uns nichts!

[Ensemble (Adel)]
Ist diesen Leuten denn je etwas recht denn “benehmernt” sie gehorsam.

[Taaffe]
Achtet doch nicht auf die selbstgerechte Jammer hier.

[Ensemble (Adel)]
Lass den Pöbel sich mokiern,
unkultiviert, sich echauffieren.
Seht nur was die Nacht verspricht,
weiter strahlt das Wien im Licht.

[Rudolf]
Nun Graf Taaffe, wirkt das Licht auf Sie nicht inspirierend?

[Taaffe]
Eure Hoheit, ist sein Nutzen denn wahrhaft gravierend?

[Rudolf]
Nun der Traum vom Ideal einer Welt hat begonnen

[Taaffe]
Doch volkommen bleibt einzig der Herr

[Ensemble (Adel)]
Jeder strahlt und jeder lacht,
heut ist eine grosse Nacht.
Seht hier trifft sich alle Welt,
Jeder der auf sich was hält

Vorhang auf, wir sind bereit
seid gefasst, bald ist’s soweit.
Hört auf den Fanfarenchor,
etwas grosses steht bevor.

[Mann]
Seine Majestät, Kaiser Franz Joseph

[Franz Joseph]
Dieses Jahr begehe ich mein vierzigjähriges Jubiläum auf dem Thron von Österreich-Ungarn.
Heute Abend weihen wir das neue Hofburgtheather ein.
Durch das blosse umlegen eines Hebels, wird es erstmals in elektrischem Licht erstrahlen
und wir sehen einer leuchtenden Zukunft entgegen…

[Gäste]
(Jubel, Bravo)

[Frauen im Kanon]
Wahrheit ist nie von Erfindung ganz frei, und daher heisst’s in Wien:
Ein kleiner Schwindel, was ist schon dabei, morgen schon ist’s verziehn.
Das ist der Wiener Schmäh, bald wir….
(Schuss, Geschrei)

Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren

Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.
Das Spiel ist sicherlich nicht schwierig zu kapieren.
Ich wäre ganz bestimmt ein anderer, als ich's jetzt bin.
Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn.

Es ist schon seltsam, dass ich jetzt so etwas von mir lasse,
Gerade weil ich doch schon immer alle Ballsportarten hasse.
Doch ich muss meine alte Meinung revidieren.
Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.

Es ist besser, vor dem Stumpfsinn zu kapitulieren.
Ich wünschte, ich würde mich für Tennis interessieren.

Draußen ist Freiheit (Reprise)

[Alfred:]
Sarah, du bist schwach, Ruh dich aus in meinem Arm!
Jetzt wird alles gut, wir sind in Sicherheit
Ich bleib für Dich wach und beschütz Dich vor Gespenstern
Unser Alptraum ist vorbei, der Tag ist nicht mehr weit

[Sarah und Alfred:]
Alles wird nun anders sein
Nie mehr eingesperrt
Niemals mehr allein

[Sarah:]
Gehn wohin ich mag

[Alfred:]
Zeigen was ich fühl

[Sarah:]
Baden jeden Tag

[Alfred:]
Angst und Kälte werden vorbei sein!

[Sarah und Alfred:]
Jenseits der Wälder
Jenseits der Berge
Alles wird neu sein

Draussen ist Freiheit
Dort wo der Horizont beginnt
Gibt es ein Land
In dem alle Wunder möglich sind

[Alfred:]
Keine Mauer die uns je trennt
Keine Grenze die wir nicht überwinden
Bleib bei mir denn mit Dir

[Sarah und Alfred:]
Kann ich bis zu den Sternen gehn
Bis in die Zukunft sehn!

Draussen ist Freiheit
Nun gibt es nichts mehr was uns trennt
Draussen ist Freih…

[Alfred:]
Was ist das?
[Sarah:]
Blut, Liebling! Leck es ab!
[Alfred:]
Gar nicht schlecht…

Märchen

Ein Mensch, der einen andern traf,
Geriet in Streit und sagte „Schaf!“
Der andre sprach: „Es wär Ihr Glück,
Sie nähmen dieses Schaf zurück!“
Der Mensch jedoch erklärte: „Nein,
Er säh dazu den Grund nicht ein.“

Das Schaf, dem einen nicht willkommen,
Vom andern nicht zurückgenommen,
Steht seitdem, herrenlos und dumm
Unglücklich in der Welt herum.

Nocturne

Chopins Nocturne Es-dur. Der Bogen
Des hohen Fensters stand voll Licht.
Auch deinem ernsten Angesicht
War eine Glorie angeflogen.
In keiner Nacht hat so mich wieder
Der stille Silbermond berührt,
Daß ich im Innersten verspürt
Unnennbar süß ein Lied der Lieder.
Du schwiegst. Auch ich; die stumme Ferne
Verrann im Licht. Kein Leben war
Als nur im See ein Schwänepaar
Und über uns der Lauf der Sterne.
Du tratest in den Fensterbogen,
Um deine ausgestreckte Hand
War dir vom Mond ein Silberrand
Und um den schmalen Hals gezogen.

Ganz Paris träumt von der Liebe

Ganz Paris träumt von der Liebe,
Denn dort ist sie ja zu Haus'.
Ganz Paris träumt dieses Märchen,
Wenn es wahr wird,
Ganz Paris grüßt dann das Pärchen,
Das ein Paar wird.

Ganz Paris singt immer wieder,
Immer wieder nur vor Glück.
Wer verliebt ist,
Wer verliebt ist in die Liebe,
Kommt nach Paris zurück.

Mmmm...

Ganz Paris träumt von der Liebe,
Denn dort ist sie ja zu Haus'.
Ganz Paris träumt dieses Märchen,
Wenn es wahr wird,
Ganz Paris grüßt dann das Pärchen,
Das ein Paar wird.

Ganz Paris singt immer wieder,
Immer wieder nur vor Glück.
Wer verliebt ist,
Wer verliebt ist in die Liebe,
Kommt nach Paris zurück.

Vertrau in uns

[Rudolf]
Ich kann nicht!
Es tut mir leid.

[Mary]
Du weichst besorgt vor mir zurück,
Ich seh’ die Angst in deinem Blick,
Nein, sag’ mir nicht, was du jetzt denkst,
Tief drinnen weiß ich längst, wie du fühlst.

Sieh einmal mich noch zärtlich an,
Du ahnst doch, was entstehen kann.
Verschliess’ dein Herz nicht mehr vor mir,
Und hör’ wie es zu dir leise spricht.

Vertrau dir selbst – Du fühlst es längst
Lass doch dein Herz entscheiden,
Lass dich nur treiben,
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Gib dich mit mir dem Traum hin.
Hab keine Angst, vertrau in uns.

Dein Blick, er spiegelt sich in mir.
Ein Wort und ich gehör nur dir.
Die Welt ist nicht mehr wie zuvor.
Halt fest, was ich dir schwor und du mir.

Vertrau dir selbst, du fühlst es längst.
Lass es dich ganz durchdringen,
Alles bezwingen!
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Öffne dein Herz und glaub ihm.
Hab keine Angst – vertrau in uns.

Vergiss die Furcht,
Lass Zweifel sein,
Der Weg ist frei,
Schließ dein Herz nicht ein!

Vertrau dir selbst, du fühlst es längst
Lass doch dein Herz entscheiden.
Lass dich nur treiben.
Trau dir selbst, du spürst es längst.
Öffne dein Herz und trau ihm.
Gib dich mit mir dem Traum hin.
Hab keine Angst, vertrau in uns.

Duu04 - Im roten Laubwerk voll Guitarren…

Im roten Laubwerk voll Guitarren
Der Mädchen gelbe Haare wehen
Am Zaun, wo Sonnenblumen stehen.
Durch Wolken fährt ein goldner Karren.

In brauner Schatten Ruh verstummen
Die Alten, die sich blöd umschlingen.
Die Waisen süß zur Vesper singen.
In gelben Dünsten Fliegen summen.

Am Bache waschen noch die Frauen.
Die aufgehängten Linnen wallen.
Die Kleine, die mir lang gefallen,
Kommt wieder durch das Abendgrauen.

Vom lauen Himmel Spatzen stürzen
In grüne Löcher voll Verwesung.
Dem Hungrigen täuscht vor Genesung
Ein Duft von Brot und herben Würzen.

Liebelei

Aaaah! Ich kenne Herzen, die sind aus Stein,
Aaaah! Jedoch ich könnte nie herzlos sein.
Es ist so herrlich, sich zu verlieben,
Es ist ein Wunder, wenn es geschieht,
Es ist so herrlich, sich zu verlieben,
Und ist ein Wunder, wenn es geschieht.

Aaaah! In deinen Augen, da war ein Glanz,
Aaaah! Das fühlt' ich schon beim ersten Tanz.
Es ist so herrlich, sich zu verlieben,
Wer kann denn wissen, was morgen ist?
Es ist so herrlich, sich zu verlieben,
Weil es ein Zaubertrank immer ist.

Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich.
Liebe, Liebe, Liebelei,
Was kann schöner sein für uns zwei?
Denn der Himmel ging auf!
Denn der Himmel ging auf für mich.

Aaaah! Ein kleines Spielchen, ein netter Blick,
Aaaah! Ja, so begann schon oft das Glück.
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Liebe, Liebe, Liebelei,
Was kann schöner sein für uns zwei?
Denn der Himmel ging auf!
Denn der Himmel ging auf für mich.

Aaaah! Und ist auch morgen mein Traum vorbei,
Aaaah! Es war ja nur eine Liebelei.
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Liebe, Liebe, Liebelei,
Was kann schöner sein für uns zwei?
Denn der Himmel ging auf!
Denn der Himmel ging auf für mich.

Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Liebe, Liebe, Liebelei,
Was kann schöner sein für uns zwei?
Denn der Himmel ging auf!
Denn der Himmel ging auf für mich.

Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Und der Himmel ging auf!
Und der Himmel ging auf für mich,
Liebe, Liebe, Liebelei,
Was kann schöner sein für uns zwei?
Denn der Himmel ging auf!
Denn der Himmel ging auf für mich.

Die Rose

Als sich die Rose erhob, die Bürde ihres Blühens
und Duftens zu tragen
mit Lust:
hat sie, dass es der letzte sein würde von ihren Tagen,
noch nicht gewusst.

Nur, dass sie glühnder noch werden müsste,
reiner und seliger hingegeben
dem Licht
spürte sie – ach, dass zum Tode sich rüste
so wildes Leben,
bedachte sie nicht . . .

Als dann am Abend mit Mühe der Stengel
ihre hin geatmete Süße
noch trug,
hauchte sie, fallend dem kühlen Engel
welk vor die Füße:
„War es genug?“

Herbstbeginn

Der Herbst streut weiße Nebel aus,
Es kann nicht immer Sommer sein!
Der Abend lockt mit Lampenschein
Mich aus der Kühle früh ins Haus.
Bald stehen Baum und Garten leer,
Dann glüht nur noch der wilde Wein
Ums Haus, und bald verglüht auch der,
Es kann nicht immer Sommer sein.

Was mich zur Jugendzeit erfreut,
Es hat den alten frohen Schein
Nicht mehr und freut mich nimmer heut -
Es kann nicht immer Sommer sein.

O Liebe, wundersame Glut,
Die durch die Jahre Lust und Mühn
Mir immer hat gebrannt im Blut -
O Liebe, kannst auch du verglühn?

Eventuell

Eventuell,
Eventuell
Führ' ich Dich heute aus,
Führ' ich Dich heute aus.

Eventuell,
Eventuell
Bring' ich dich hinterher nach Haus'.

Wenn ich bei Tanzmusik
Dir tief ins Auge blick',
Dann fühl' ich ganz genau,
Dass du nicht böse bist,
Wenn dich ein Mann mal küsst,
Der dir sympathisch ist.

Eventuell,
Eventuell
Führ' ich dich heute aus,
Führ' ich dich heute aus.

Eventuell,
Eventuell,
Bring' ich dich hinterher nach Haus'.

Und nur der Mond,
Der wird uns Zwei belauschen,
Und nur der Mond,
Der sieht, was dann geschieht.

(Instrumental)

Eventuell,
Eventuell
Führ' ich dich heute aus,
Führ' ich dich heute aus.

Eventuell,
Eventuell
Bring' ich dich hinterher nach Haus'.

Wenn ich bei Tanzmusik
Dir tief' i's Auge blick',
Dann fühl' ich ganz genau,
Dass du nicht böse bist,
Wenn dich ein Mann mal küsst,
Der dir sympathisch ist.

Eventuell,
Eventuell
Führ' ich dich heute aus,
Führ' ich dich heute aus.

Eventuell,
Eventuell
Bring' ich dich hinterher nach Haus'.

Und nur der Mond,
Der wird uns Zwei belauschen,
Und nur der Mond,
Der sieht, was dann geschieht.

Wie jeder andre Mann

[Rudolf]

Wo find ich nur den Ort,
Wo find ich nur die Welt,
Die Welt, die unsren Traum am Leben hält?

Vielleicht ein fernes Land,
Zu einer andern Zeit,
Die uns von all den Zwängen Wiens befreit!

Ein sichres Zelt für uns,
Wenn die Nacht uns umschlingt,
Ein sichres Zelt wo wir der Welt
nichts schuldig sind!

Gibt es denn keinen Stern,
Zu dem ich einfach fliegen kann?
Die Ketten meines Stands gelöst,
Mit dir ein Leben lang!
Zeig mir ein Königreich,
Wo Prinzen keine Sklaven sind,
Wo Liebe keine Grenzen kennt,
Und wo ich leben kann –
Wie jeder andre Mann!

Ist denn dies nur ein dunkler Traum,
Voll Angst und Unruh’ ?
Oder schlägt unser Schicksal bloss erbarmungslos zu?!
Verloren steh ich da,
Spiel mit das Spiel der Wirklichkeit.
Ich lächle vor der ganzen Welt,
Obwohl es in mir schreit!

Mein Leben hier als Prinz,
Für mich ist es nur Quälerei,
Ich gäb es auf, wär ich nur frei,
Wie jeder andre Mann.
So dass ich leben kann
Wie jeder andre Mann!

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