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Kreislauf

Der einsame Backenzahn einer Dirne
Die unbekannt verstorben war
Trug eine Goldplombe
Die übrigen waren wie auf stille Verabredung
Ausgegangen
Den schlug der Leichendiener sich heraus
Versetzte ihn und ging für tanzen
Denn, sagte er
Nur Erde solle zur Erde werden
 

Mutter

Ich trage dich wie einde Wunde
Auf meiner Stirn, die sich nicht schliesst
Sie schmerzt nicht immer. Und es fliesst
Das Herz sich nicht draus tot
Nur manchmal plötzlich bin ich blind und spüre
Blut im Munde
 

Sonne, Mond und Sterne

Ich hab einerseits gelacht
Hab auch manchmal mitgemacht
Viele tage sind verloren
Kann es immer noch nicht glauben
Sehe menschen kalt wie eis
Ist das wahr, mein reich
Starre tagelang ins nichts
 
Will es aufsaugen, immer wieder
Meine glieder schmerzen, nehmt die Ketten ab
Trauer in meinen Augen, ich darf weinen
 
Tausend mal gewarnt
Einfach überhört
Alle bleiben stumm
Und nichts ist geschehen
Seht doch endlich ein
 
Uns alle trifft die schuld
Die hölle ist nicht irgendwo
Wir sind sie in person
Wir verlassen uns auf oben
Und schalten einfach um
 
Planen unsere fröhlichkeit
Verbittert und enttäuscht
Das ende hängt am kreuz
Und hilfe ist begrenzt
Nur die sucht ist grenzenlos
 
Sonne, mond und sterne
Kleines kind ich hab dich gerne
Doch in zukunft bist du schon bald
Verloren
Ich will dich nicht belügen
Hab auch keine angst vor dir
Ich bin das gute und das böse
 
Er hat verloren: sei ganz laut
Und ich schrie auf, auf
In den himmel, in die nacht
Und es kam nie wieder
 

KÜSN

Was wirst du vermissen
wenn du noch einen Schritt weiter gehst
und du mit deinem Päckchen
vor dem Krater des Neuanfangs stehst
Wir beide, wir wissen
es gibt nicht einen Grund umzukehren
Kein Zurück in die Märchen,
die dir längst keinen Schutz mehr gewähren
 
Sag wann
wann brichst du
wann brichst du aus?
wann brichst du aus?
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
 
Hier brodelt die Zukunft
und die Neugierde leuchtet den Weg
In der Luft hängt der Schwefel
denn Loslassen tut manchmal weh
Du bist selbst der Vulkan
Lass diese Eruption endlos sein
Schenk dir dein Silvester
Auf der Lava wird alles gedeihen
 
Sag wann
wann brichst du
wann brichst du aus?
wann brichst du aus?
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
 
Ja, die Körper sprechen leise
Komm, wir hören besser hin
Ich will unbedingt dabei sein,
wenn die Freiheit mit dir singt
Denn das ewige Allein
fühlt sich besser an zu zweit
Ich bin längst dafür bereit
Neue Ordnung für die Zeit
Neue Ordnung aller Zeit
 
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
Komm trau dich raus aus deiner Haut
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
 
Oh - Komm trau dich raus aus deiner Haut
Hebel die Grenzen deines Päckchens aus
Das ewige Allein
fühlt sich besser an zu zweit
Ich will dich küssen
Willst du das auch?
 

An den Tag

Ich sag, „Bitte geh noch nicht, du hast erst grad begonn'n!“
Kaum seh' ich dein Gesicht, ist es schon wieder verschwomm'n
Steigst auf, reißt aus, reist auf und davon
Fliegst raus wie Staub, wie Laub vom Balkon
Wirst du wiederkomm'n? Nein, das ist nicht erlaubt
Du singst mir Lieder vom Loslassen und Vertrau'n
Verlierst mich aus den Augen, aber ich lass' dich nicht zieh'n
Ich bin traurig, ich brauch' dich, sag was, wenn ich dich Liebe?
 
Kannst du nich noch bleiben
Bitte lass mich nicht alleine
 
Doch dann flüsterst du mir zu, dass du jetzt zu Ende bist
Dann erst merke ich, wie schön du gewesen bist
Die Tür geht auf, ich ruf', „Hey, warte, geh noch nicht!“
Und höre auf dem Flur deine letzten Schritte Sonnenlicht
Wie du dir deine Jacke nimmst und du singst
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht, so auch ich
Doch ich versprech' dir, ich vergess' dich nicht
 
Und vielleicht sind wir eigentlich ein bisschen mehr als frei
Und vielleicht hab' ich eigentlich ein bisschen mehr Zeit
Und vielleicht ist das alles nur ein Traum
Und vielleicht wach' ich morgen wieder auf
Und vielleicht hätt' ich viel mehr aus dir machen soll'n
Oder glaubst du, dass wir immer zu viel Sachen woll'n
 
Du sagst, „Nein, du hast immer alles richtig gemacht
An mich, an dich und die Anderen gedacht.“
 
Kannst du nicht noch bleiben
Bitte lass mich nicht alleine
 
Doch dann flüsterst du mir zu, dass du jetzt zu Ende bist
Dann erst merke ich, wie schön du gewesen bist
Die Tür geht auf, ich ruf', „Hey, warte, geh noch nicht!“
Und höre auf dem Flur deine letzten Schritte Sonnenlicht
Wie du dir deine Jacke nimmst und du singst
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht, so auch ich
Doch ich versprech' dir, ich vergess' dich nicht
 
Und vielleicht sind wir eigentlich ein bisschen mehr als frei
Und vielleicht hab' ich eigentlich ein bisschen mehr Zeit
 
Und vielleicht bist du ein Teil der Geschichte, die ich schreib'
Weil von allem, was vergeht, auch ein kleines bisschen bleibt
 
Und dann flüsterst du mir zu, dass du jetzt zu Ende bist
Ich bring' dich noch zur Tür, weil das der Lauf der Dinge ist
Wohin du jetzt auch gehst, ich wünsch' dir noch viel Glück
Dann hör' auf dem Flur deine letzten Schritte Sonnenlicht
Wie du dir deine Jacke nimmst und du singst
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht
Alles, was schön ist, vergeht, so auch ich
Doch ich versprech' dir, ich vergess' dich nicht
 

Wir Können Alles Sein

Die einen wollen, dass wir etwas werden,
die anderen wollen, dass wir etwas bleiben.
Doch was wollen wir? Was wollen wir sein?
 
Auch wenn Dinge sich verändern,
die Welt an sich bleibt immer gleich.
Daher müssen wir nichts werden,
wir können jetzt schon alles sein.
 
Wenn sie nicht an uns glauben
und wenn sie uns unterschätzen,
dann nur, weil sie in uns sehen,
was sie von sich selbst kennen.
Wir lassen uns nicht stoppen,
wenn sie wollen, sollen sie reden,
wir schauen auf uns selbst,
um entschlossen weiterzugehen.
 
Das hier ist das Willy-Wonka-Ticket,
das hier ist der Freifahrtschein,
ist Wunschkonzert und Greencard,
denn wir können alles sein.
 
Das schreiben wir an jede Wand,
uns hinters Ohr und auf die Stirn,
das singen wir auf jedem Platz -
dass dieses Leben uns gehört.
So wird es überall bekannt,
endlich sind wir laut wir selbst,
wir machen heute Handstand,
heute tragen wir die Welt.
 
Woher wir kommen, ist nicht wichtig,
wichtig ist, wohin wir gehen.
Wir müssen nichts verstecken,
wenn wir zu uns selbst stehen.
Wir können Zeit zu Hause vergeuden
und von der Welt im Stillen träumen.
Doch lieber gehen wir nach draußen
und träumen manchmal von zu Hause.
 
Wir können uns für uns entscheiden,
alles wird wahr, wonach wir greifen.
Hier ist, was der Himmel weiß:
Wir können jetzt schon alles sein.
Die Schnittmenge von dem,
was wir gerne sein wollen,
und dem, was wir gerade sind,
ist hundert und nicht eins.
Wir haben alle Zeit,
denn wir können alles sein.
 
Glücklich, zum Beispiel,
oder gut genug und frei,
laut, bunt, schön und federleicht,
simpel, witzig, wahr und leise,
open-minded, hilfsbereit,
spontan und immer mit dabei,
entspannt, mit allem eins
oder zusammen und dann zwei.
 
Und wir können alles sein.
 
Optimistisch, philosophisch,
lieb, romantisch, melankomisch,
selbstbewusst und einzigartig,
ein bisschen, alles oder gar nichts,
immer anders, immer neu,
authentisch, mutig, wild und toll,
in der Welt zu Hause,
in uns selbst daheim.
Es ist so vieles möglich.
 
Und wir können alles sein.
 
Unsere eigenen Helden,
unsere eigenen Freunde,
unser eigener Investor in
unsere eigenen Träume.
Unsere eigenen Beschützer,
unsere Schüler, unsere Lehrer,
unsere eigenen Vorbilder,
unser Halt, unsere Verehrer.
 
Und wir können alles sein.
 
Querdenker, Quereinsteiger,
Grenzgänger, Wegweiser,
Party People, große Kinder,
Erfinder und Familiengründer,
Alles-Erdachte-möglich-Macher,
Lebenslauf-Collagenbastler
oder Master of Disaster
an der Uni Kopenhagen.
 
Denn wir können alles sein.
Wir können alles sagen,
wir können alles leben,
und wir können alles haben.
Wir können jeden lieben,
alles denken, alles machen,
wir können alles lernen,
alles verwandeln, alles schaffen.
 
Auch wenn Dinge sich verändern,
unsere Welt bleibt immer gleich.
Daher müssen wir nichts werden,
denn wir können alles sein.
 

Sowas wie Magie

Alles ist so schön wie nie,
ich bin in diese Welt verliebt.
Und in der Luft, die mich umgibt,
da liegt doch so was wie Magie.
 
Nachts zum Kölner Dom gehen,
wie gebannt davor stehen,
unter Blätterdächern laufen
und dabei nach oben schauen,
unser erstes Gespräch,
das acht Stunden lang geht,
auf Anhieb bemerken,
dass man sich gut versteht.
Begegnungen im Bus,
fremder Augen Blickkontakt,
der allererste Kuss,
diese legendäre Tapes-Nacht.
Ohne sich zu kennen,
SMSen mit Fremden,
ein freundliches Lächeln,
wenn man nicht damit rechnet.
Auf viel zu kleinen Hochbetten
Flammenkuchen essen,
nach viel zu langer Pause beste
Freunde wieder treffen.
 
Rudern, ohne zu kentern,
im November gutes Wetter,
auf hohe Berge klettern,
Wunderkerzen an Silvester.
Dass in so kleine Gehirne
so große Sachen rein passen,
sich auf neue Momente
und auf neue Menschen einlassen.
Nach dem Tauchen tief einatmen,
der Tannenbaum an Weihnachten,
und vor allem rotes Kerzenwachs auf Weinflaschen.
Wenn man lange schwimmt
und danach wieder Land sieht,
wie du mich anziehst,
wenn du mich ansiehst.
Sich weiterentwickeln,
wenn man an neuen Orten ist,
alleine im Museum,
weil es Mittwochmorgen ist.
Über alles reden,
auskommen mit wenig,
Supermarktfrühstück
auf den Treppen von Venedig.
Xylofonmusik,
alles im Flow machen,
nach langem Festhalten
endlich mal loslassen.
Die Flügelspannweite
eines echten Pelikans,
der Anfang vom Morgen
und das Ende von Demian.
Ewiger Abschied
im Schein der Laterne,
und dann noch der Klassiker:
Sonne, Mond und Sterne.
Fantasie, Sinfonien,
ab und zu Melancholie,
die Melodie von Amelie,
das Gefühl von Poesie.
Es liegt da ein Geheimnis
in der Luft, die mich umgibt.
Ich habe keine Zweifel,
das ist so was wie Magie.
 

Liegst Du Niemals Nachts Wach

Liegst du niemals nachts wach?
Vom Angstschweiß ganz nass und du fragst dich, was du da eigentlich machst.
Und wofür überhaupt? Warum gibst du nicht auf?
 
Liegst du niemals nachts wach?
Und resümierst noch den Tag und du fragst dich, wie das die anderen machen und wer die anderen sind.
Wo führt alles hin?
 
Liegst du niemals nachts wach?
Hast dein Smartphone ganz nah' und du fragst, was du wohl alles verpasst.
Und, ob du morgen noch weißt, was du jetzt gerade likest.
 
Liegst du niemals nachts wach?
Und du starrst an die Wand und du fragst dich, warum hab ich all das gesagt?
Und warum ist das passiert? Und du schämst dich dafür.
 
Liegst du niemals nachts wach?
Und dein Herz schlägt so krass.
Und du fragst dich, ok wenn ich jetzt sofort schlaf sind drei Stunden genug und was soll ich sonst tun?
 
Liegst du niemals nachts wach?
Bis du über dich lachst, weil du raffst, dass du das, was du immer gern machst gar nicht immer auch tust. Und dann fühlst du denn Mut.
 
Liegst du niemals nachts wach?
Bis du Vorsätze fasst und du sagst dir, dass du ab morgen aufpasst, nie mehr Zeit zu verschwenden, um dann doch zu verpennen.
 
Liegst du niemals nachts wach?
Und dann enden die Fragen und dir wird alles klar.
Wieso alles so war und wieso alles so ist. Nur, dass du es später vergisst.
 
Nein? Machst du nie? Mach nur ich?
Dann bist du nicht normal. Oder ich bin es nicht. Denn ich liege wach. Es ist 04:08 Uhr und die letzten fünf Stunden haben gar nichts gebracht.
Nur wälzen im Laken, knurrenden Magen, drastische Fragen und wachsende Panik. Davor, dass ich echt einfach nur so da bin.
 

Stille Poeten

Es gibt laute Redner, es gibt laute Dichter
Autoren und Sänger, so viele Propheten, die Zuspruch suchen
Und dann gibt es auch noch stille Poeten
 
Ein kleiner Junge ist groß für sein Alter
Schlecht in der Schule, die Hefte zerknickt
Man fühlt schon die Blicke der Mütter ihn werten
Er geht immer gebückt
Man sagt, er sei dumm, sein IQ sagt was andres
Ein Underachiever, ein verkapptes Genie
Während Lehrer belächeln und Mitschüler lachen
Schreibt er still Poesie
 
Manchmal wenn du innehältst
Für einen Augenblick
Wenn du statt in Gesichter
Nur in Augen blickst
 
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten?
Hörst du, was sie erzähl'n? Die stillen Poeten, hörst du?
Da steh'n Geschichten zwischen den Zeilen
Die davon leben, dass wir sie teilen
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten überall?
 
Ein junges Mädchen rauchend vorm Laptop
Macht immer nur Chaos, doch will Struktur
'Ne trinkende Mutter, Versprechen so leer wie die Flaschen im Flur
Und da ist dieser Typ, der immer nur Stress sucht
Kommt jemand zu nah, boxt er ihn aus dem Weg
In der hintersten Ecke seines unruhigen Kopfs sitzt ein stiller Poet
 
Manchmal wenn du innehältst
Für einen Augenblick
Wenn du statt in Gesichter
Nur in Augen blickst
 
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten?
Hörst du, was sie erzähl'n? Die stillen Poeten, hörst du?
Da steh'n Geschichten zwischen den Zeilen
Die davon leben, dass wir sie teilen
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten überall?
 
Wer mutig ist, hört ihnen zu und leiht ihnen ein Ohr
Die schönsten Melodien singt oft der leiseste Chor
Der singt, die meisten von uns sind stille Poeten
Und auch ich hab's erlebt, ich kann dich doch sehen, Baby
 
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten?
Hörst du, was sie erzähl'n, die stillen Poeten?
Kannst du sie hör'n, die stillen Poeten überall?
 

Für Immer Erinnern

Dein Körper liegt auf meinem drauf.
Weiße Wände.
Dein Gesicht stützt du jetzt auf deine Hände.
Ich glaube, ich bin nich mehr jung, sagst du lachend.
Macht so viele Dinge, um sie zu machen.
Wir vergessen alle Leute da draußen.
Ich schieß mir ein Polaroid deiner Augen.
Häng es in mein inneres Zimmer,
um dich immer zu erinnern.
 
Du nimmst deine Brille ab.
Weinglas leer.
Schaust mich an wie mich seit Jahren keiner mehr.
Ich mag, wie du mich so drückst,
als ob Peter Parker Jane im Regen küsst.
Oh, also nur um mir 'ne kleine Freude zu machen,
schieß ich mir ein Polaroid deines Lachens.
Häng es in mein inneres Zimmer,
um es immer zu erinnern.
 
Ich steh jetzt in einem Club.
Alle tanzen.
Ich nehm einen großen Schluck, doch ich kann nicht aufhören
dich hier ausversehen zu vermissen.
Warum denke ich, es wäre schön wenn du twistest?
Ich hab 'ich kann es nicht leugnen Gefühle'.
Schieß ein leises Polaroid deiner Liebe.
Häng es in mein inneres Zimmer,
um uns immer zu erinnern.
 

Royal-Tenenbaum-Tag

Ein streifiges Band hält ein strähniges Haar.
Und ich trage immer nur Spangen.
Wo letzte Woche dein Bart einmal war,
leuchten jetzt frisch deine Wangen.
Ziehst die Brille zu tief ins Gesicht,
warum ich so traurig bin, weiß ich oft nicht,
Alles erübrigt sich in deinem Blick.
Dem besten der Blicke seit langem.
Ich zähle wie oft sie die Schallplatte dreht,
du wieder mal Zigaretten.
Wir teilen uns, dass uns sonst keiner versteht
und ab und zu was zu essen.
Mein blonder Schopf ist ein Fähnchen Wind.
Ich fühle mich wie ein mir ähnliches Kind.
Weißt du, ich folge dir überall hin.
Weißt du, ich würde dich retten.
 
Sag mir nur, machst du das alles für mich?
Woher bloß kommt die Geduld?
Wir teilen es auf, denn ich gebe dir Glück
und du mir dafür nie die Schuld.
Jetzt malst du ein Bild und ich lese ein Buch.
Ich sehn mich schon nach deinem nächsten Besuch.
Warum bloß sind wir uns selbst nie genug.
Die Uhr da am Kirchturm schlägt Null.
 
Und hier sitzt ein Falke auf deinem Balkon.
Wir loben sein weißes Gefieder.
Ich glaube, am Ende entfliegt er davon
er fliegt so, als käm er nie wieder.
Und jeder fragt sich, nur er nicht, wohin.
Ich frage mich oft, wer ich eigentlich bin.
Ich denke zu viel, sagst du.
Ich denke, das stimmt.
Ist doppelt so still nach dem Gong.
 
Und irgendwo singen die Beatles dazu.
Und ich singe mit, nenn mich kitschig.
Doch jetzt und hier ist mir,
als wären ich und du
endlich mal unglaublich richtig.
 
Unten vorm Haus laufen Menschen umher
einsame Seelen, der Himmel so leer.
Und nur wir überthronen das städtische Meer.
Fast so wie Margot und Richie.
 

Hob:XXI:2 Die Schöpfung: III, 6 Singt dem Herren, alle Stimmen!

Singt dem Herren, alle Stimmen!
Dankt ihm alle seine Werke!
Lasst zu Ehren seines Namens
Lob im Wettgesang erschallen!
Des Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit!
Amen!
 

Krieger

Ich begreif die Formen nicht
Ich vergess Anfang und Ende
 
Grenzenlos lieben wir den leichten Weg
Grenzenlos lieben wir den blinden Weg
 
Durchgemacht, Schicksalsnacht
Debutant, Gefühl erkannt
Krieg, ja Krieg wach auf, wach auf
In deinem Kopf wach auf,...
Kopfja Kopf wach auf,...
In deinem Kopf bist du der Krieger
In deinem Kopf verlierst nur du
 
Ich verschrei den Namen nicht
Ich begaff den Egokrieger
 
Grenzenlos lieben wir den leichten Weg
Grenzenlos lieben wir den blinden Weg
 
Ausgespannt, Respekt verkannt
Examist, Kopfexplosion
 

Firmament

Das erstemal gebrochen
Aus dem Mutterleib geplatzt
Hast mich angesehn geweint
Und dann aus vollem Herz geschrien
 
Das ist Liebe
Das ist Hass
 
Mit Eifersucht vermahlen
Hast mit Zorn gesteinigt
Hast dich abgekühlt befreit
Vom Leid das deiner Seele gleicht
 
Das ist Liebe
Das ist Hass
 
Ich hunger in deiner Seele
Ich habe Lust auf dieser Gier
Und in sterblichen Sekunden
Will ich dich noch mal berühren
 
Ich bin Gold in dir
Es soll dir zeigen was dir fehlt
Komm mit mir
Das Grab der Sünde ist es wert
 
Ins Mitten ich gezogen
Mußt vom Monobann befrein
Hast uns freudig satt entzweit
Mit Wohlstandsreden todgelacht
 
Das ist Liebe
Das ist Hass
 
Das letzte mal befragen
Hast die Antwort deiner Qualen
Hast den ersten Tag verflucht
Und meinen Fruchtsaft ausgespuckt
 
Das ist Liebe
Das ist Hass
 
Du bist das große weiße Lamm
Das anonyme Ichzentral
Du bist das Regenrind am Fels
Mein Leben sah kein Weg zu dir
Als ich dich schuf in meinem Firmament
Stand mir das Herz und ich verstarb
 
Ich hunger in deiner seele
Ich hab Lust auf diese Gier
Und in sterblichen Sekunden
Will ich dich noch mal berühren
 
Ich bin Gold in dir
Es soll dir zeigen was dir fehlt
Komm mit mir
Das Grab der Sünde ist es wert
 

Drohung

Aber wisse:
Ich lebe Tiertage. ich bin eine Wasserstunde
Des Abends schläfert mein Lied wie
Wald und Himmel
Meine Liebe weiss nur wenig Worte:
Es ist so schön and deinem Blut
 

Dir geht's gut, mein Baby

Dir geht's gut, mein Baby
Wer hat's auf der Welt noch so wie du
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
Dir geht's gut, mein Baby
Wenn ich auch das Schwerste für dich tu
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
 
Immer sollst du lachen
früh schon beim Erwachen
Du hast doch keine Sorgen
Nie stellst du am Tage
ängstlich dir die Frage:
Wie wird es heute und morgen?
 
Dir geht's gut, mein Baby
Nichts bringt dich aus deiner süßen Ruh'
Du schaust immer in die Luft
und denkst und denkst:
Warum, weshalb, wozu?
 

Jericho

War nicht dort dein Lebenspartner
War nicht dort der Mann auf der Straße
Jeden Tag auf dem Zeitungspapier
 
Im Vorübergeh'n der Hut, der nie gefiel
Fast stolpernd ein Stück aus seinem Beutel wirft
Und gut sein glaubt
Lacht und sagt:
 
Solches will ich eins noch denken
Und den Kindern meiner Wege
Auf den richt'gen Pfad der Tugend werfen
Das sie niederfielen, im Dreck versunken
Nach dem Leben rufen
 
Ungetrübt sich sicher fühlt
Als wär man ausgefallen
Und sicher seiner Selbst
 
Weil jeder kann sich eigens Strafen
Muß den anderen aus Gefallen Danken
Um besucht zu werden von all den röchelnden
Formlosen Fragen um Selbstvertrauen
Lacht und sagt:
 
Halt dich gut so lang du kannst
Dein Vater war und du sollst sein
Wie jeder den du glaubst nur Feindbild sei
Und dich bekämpft
Umsonst ist angestrengt um Lernen Lernen
Nicht Verschlafen
 

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