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Bewegliche Ziele

Der Plan war gut
Ging leider schief
All das Blut, knöcheltief
 
Eigentlich ein simpler Plan
Hat rein gar nicht funktioniert
Vier Menschenleben schon
Einfach ausradiert
 
Wir sitzen hier in der Reihe
Im dunklem Keller einer Bank
All das Geld um uns herum
Hat grad kaum mehr einen Wert
 
Denn dort draußen
Im Schein der Mittagssonne
Marschiert ein Heer auf
Ich hör es bis hier unten
 
Gebrüllte Befehle
Alles wird umstellt
Nervöse Finger am Abzug
Eine ganz eigene Welt
 
Schnell rein, Waffen raus
Dann wird abkassiert und fort
So sollte es wohl laufen
Doch die Leute in der Bank
Haben das leider nicht kapiert
 
Wir waren wohl zu aufgepeitscht
Ein wenig viel vom Schnee genascht
Das war der Lage gar nicht dienlich
Und so löst sich mancher Schuss
 
Direkte Treffer, Blutfontänen
Sehr schnell gellte der Alarm
Dann wurde alles abgeriegelt
Damit niemand mehr entkam
 
Doch wir haben gut vorgesorgt
Genügend Sprengstoff ist am Start
Dazu ein paar Kilo Eisenkugeln
An Geiseln wird auch nicht gespart
 
Ja, ja, JA!
 
Heute wird ein lauter Tag
Damit fällt der Abschied leicht
Haben sechs Geiseln präpariert
Und ihnen was zum Ruhm gereicht
 
Zeit zu gehen...
 
Öffnen die Tür, treten ins Freie
Ein Meer aus Menschen steht bereit
Hand in Hand mit unseren Geiseln
Denn gleich ist es an der Zeit
 
Der Winter ist endlich gewichen
Im Frühling ists auch viel gesünder
Alsbald fallen erste Schüsse
Und ich drücke rasch den Zünder
 

Hinein ins Tränenmeer

Ich hab geweint die letzte Nacht
Denn ich hab Anna umgebracht
Wie ein Kind hab ich geflennt
Und ihr den Schädel abgetrennt
 
Er steht nun auf dem Küchentisch
Die Augen blutig, noch ganz frisch
Ich hab sie schließlich ausgestochen
Und mich auf Annas Leib erbrochen
 
Ich hab geweint am heutgen Tag
Als ich schändete dein Grab
Keine Seele weit und breit
Nur dein nackter kalter Leib
 
Dich hab ich mir zurück geholt
Und dir den nackten Arsch versohlt
Wie konntest du mich allein lassen
Im Neonlicht belebter Gassen?
 
Blut fliest hinein ins Tränenmeer
Ein Lebenfluss, Gott weis woher
Blut ist das einzge was mir bleibt
So viel zu tun so wenig Zeit
 
Blut wird die Schmerzen überdauern
Die in den Nervenbahnen lauern
Treibt immer obenauf umher
Blut fliest hinein ins Tränenmeer
 
Was wird der nächste Tag mir bringen?
Wird wieder Schmerz sein Liedchen singen?
Wird dies so sein, dann werd ich weinen
Den nächsten toten Leib entbeinen
 
Ich werde unter Tränen schlachten
Dir nach deinem Leben trachten
Ich werd dich jagen und dich finden
Lass deine Lebenskraft entschwinden
 
Doch irgendwann in ein paar Wochen
Kommt keine Träne mehr gekrochen
Die Augen glänzen, bleiben trocken
Der Tränenfluss gerät ins Stocken
 
Was mich getrieben starb nun ab
Was davon zeugt: ein Massengrab
Doch ehe all das Blut geronnen
Wird bald der Nächste nach mir kommen
 

Marlboro rot

Malboro Rot, aber fühle mich wie John Player
Circa vier, fünf Mille in der Moncler
Brandloch im Leder, Fluchtfahrt im Panamera
Eine Stunde später fließt Blut durch den Katheter
Siehst du diese Siegernarben? Ich akzeptiere keine Niederlagen
Deutsche Rapper ficken sich mit Leasingraten
Fans hab' ich mittlerweile eine Million
Wir sind Hertha BSC, aber bleiben Union
Ich muss nie mehr mit dem Bus fahr'n, lieber Gott, shukran
Playmates aus Russland jagen mich im Mustang
Bei mei'm Friseur schnei' ich wöchentlich rein
Monster-Hype, doch ich meide diese Öffentlichkeit
Ich bin fresh, meine Kleidung sitzt, nach dem ich einen kiff'
Setze ich im Wettbüro ein'n Lilanen auf Hajduk Split
Richtung Graz hab' ich den Flug verpasst
Wegen drei Jacky-Cola-Dosen und Hustensaft, rrah
Nie wieder häng' ich ab in schmutzigen Diskos
Baller' Hits, als wär' es ein Schutzmechanismus
Vielleicht bin ich schizo, all diese Missgunst
Ja, ich frag' den Typ im Spiegel jeden Tag, „Wer bist du?“
Fick auf alles, wenn ich nächtelang nicht schlafen kann
Ich bin im Recht, wenn ich ein'n besseren Vertrag verlang'
Ich bin echt, denn ich brech' das Gesetz
Und hab' hinter mir ein ganzes Arsenal wie Mkhitaryan
Zimmer bis unter die Decke voll mit Schuhkartons
Ich hab' genug davon und ich knie nieder
Meine Mucke Ghetto-Gospel wie der 2Pac-Song
Kokain, guck, es liegt und wir zieh'n wieder
Kill' den Beefeater, rauch' Kette
Sie hab'n gesagt, es sei nur wichtig, dass ich immer einen Traum hätte
Woah, heute bin ich der, der Mutter fickt
6,66 gegen eine Unterschrift
Ah, und Habibi, du weißt
Viele von uns würden schießen für ein'n lilanen Schein, rrah
Ah, dafür seid ihr der Beweis
Danke Ali und Hamudi, ich liebe euch zwei, ah
Tek-tek bei Dreckswetter vor Spätkauf
Aber trotzdem jeden Freitag im Gebetshaus
Nie wieder geht nochmal der Tank vom AMG aus
Wir sind abgesichert, Mama bricht in Trän'n aus
 
[Hook]
Ich verliere die Kontrolle auf der Fahrbahn
Weißer AMG, schwarze Lunge und Sigara
Der Wagen brennt wie das Blut in meinen Adern
Und ich spreche die Schahāda
Ich verliere die Kontrolle auf der Fahrbahn
Weißer AMG, schwarze Lunge und Sigara
Der Wagen brennt wie das Blut in meinen Adern
Und ich spreche die Schahāda
 

Ich wünsch mir eine Schultüte

Ich wünsch' mir eine Schultüte
(Oh-weh-oh)
Wenn's geht, in meinen Lieblingsfarben
(Oh-weh-oh)
Ich freu' mich, kann es kaum erwarten
(Oh-weh-oh)
Was drin sein wird, kann ich nur raten
(Oh-weh-oh)
 
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Was zum Spielen wünsch' ich mir
Und vielleicht ein Kuscheltier!
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Vielleicht ein Kuscheltier
Was zum Spielen, das wünsch' ich mir!
 
Ich wünsch' mir eine Schultüte
(Oh-weh-oh)
So groß wie ich, das wär' echt spitze
(Oh-weh-oh)
Mit tausend kleinen tollen Sachen
(Oh-weh-oh)
Die mir richtig Freude machen
(Oh-weh-oh)
 
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Was zum Spielen wünsch' ich mir
Und vielleicht ein Kuscheltier!
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Vielleicht ein Kuscheltier
Was zum Spielen, das wünsch' ich mir!
 
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Was zum Spielen wünsch' ich mir
Und vielleicht ein Kuscheltier!
Ein Bleistift, ein Lineal
Etwas Süßes wär' genial!
Vielleicht ein Kuscheltier
Was zum Spielen, das wünsch' ich mir!
 

Blutvater

Geboren auf dem schlachtfeld
Als letzte tat einer sterbenden hure
Sie namen mich mit in ihr land im norden
Zogen mich auf, wie den eigenen sohn
 
Dort wuchs ich auf und ich war nie allein
Lernte schon früh, für mein volk da zu sein
Das schwert war mein bruder, mein handwerk die jagt
Der weg hin zum krieger, hat mein herz mir gesagt
 
Vater schenk mir kraft, vater führe meine hand
Meine jugendzeit endete als ich wolfsblut soff
Es sprudelt aus wunden, die ich selber schlug
Bin durchs dunkel gewandelt, nun bin ich bereit
Für den vater zu schlachten, es ist an der zeit
 
Morgen gilt es unser dorf zu verlassen
Aufbruch zum morden, das schwet fordert blut
Doch der abschied fällt ach so schwer
Fernab der heimat hinter dem meer
Der weg eine prüfung, stählt den willen zum sieg
Dort wo feindesbrut lauert, fürt blutvater mich hin
 
Um uns herum nur die tobende see
Seit wochen schon und mein herz tut mir weh
Verzehrt sich nach dir, der heimat so fern
Wär ich nur dort, unter blutvaters stern
 
Ich will nicht hadern, mein schicksal liegt hier
Sollte ich überleben, dann komm ich zu dir
Lass an deinem feuer, meine wundne heilen
Doch vorher gilt es den feind zu zerteilen
 
Vater gib mir blut
 
Nach monaten der reise endlich das ziel erreicht
Kann es nicht mehr erwarten bis stahl fleisch rot dann streicht
Blutvater schenk mir macht, lass meine waffen schreien,
segne die kraft der hände, planze den tod hinein
 
Und sollte ich dort fallen, dann diene ich treu dem land,
das mir ein leben schenkte, und wo ich heimat fand
 

Blutbahnen

Sie schenkt mir ein Lächeln
Geboren aus all dem Schmerz
Ob sie mich noch sehen kann?
Jetzt, wo der Tod im Zimmer steht
 
Ihr Atem kommt nur noch sacht
Kaum mehr hebt sich die schöne Brust
Die so viele Schnitte ziert
Die beständig frisches Blut verliert
 
Schaut sie euch nur an
Meine Kaiserin im Fleischexil
Wie schön sie doch ist...
Wie schön sie doch ist...
 
Wie schön sie doch ist...
Wie schön sie doch ist...
Wie schön sie doch ist...
Wie schön sie doch ist...
 
Auf Blutbahnen treibt sie dahin
Wie ein Engel der gefallen ist
Weil ich ihr Henker bin
Auf Blutbahnen treibt sie dahin
 
Und ich halte ihre Hand zitternd in der Meinen
Bis zum Ende wird ihr Körper -
Blut und Tränen weinen
 
Draußen tobt der Regen
Schenkt mir reine, frische Luft
Er wäscht mir die Sünden fort
Deren Wiege - mein Verstand
 
Ich lasse sie zurück im Blut
Hier bleibt nichts von Wichtigkeit
Mein Weg führt Vorwärts durch die Nacht
In eine Welt, die meiner gleicht
 
Schaut es euch nur an
Mein Reich, das Nachtasyl
 
Wie schön es doch ist...
Wie schön es doch ist...
Wie schön es doch ist...
Wie schön es doch ist...
 
Auf Blutbahnen treibt sie dahin
Eine Welt, die fallen wird
Weil ich ihr Henker bin
Auf Blutbahnen treibt sie dahin
 
Und ich erhebe meine Waffen zitternd gegen die Meinen
Bis zum Ende wird mein Licht -
Aus Blut und Tränen scheinen
 
Bis zum Ende wird mein Licht -
Aus Blut und Tränen scheinen
 

Oh wie Sie schrie

Lang war mein Leben
Hab vieles erreicht
Nur ein Erbe blieb mir verwehrt
 
Fleisch von meinem Fleisch
Rinnt mein Blut in den Adern
Führt fort meiner Taten
Auch nach meinem Tod
 
Ein Sohn wie sein Vater
War stets mein Begehr
Doch wie fand ich die Frau
Die bereit dafür wär?
 
Kann nicht länger warten
Hab die Eine erwählt
Wird mir meinen Sohn schenken
Das ist alles, was zählt
 
Und ich lag dich in Ketten
Pflanzt den Samen dir ein
Versteck dich im Dunkel
Im Keller
Ganz allein
 
Verberge dich vor den Blicken
Und vor Sonnenschein
Schütze dich vor dir selbst
Fällst dem Wahnsinn anheim
 
Und die Wochen vergehen
Dein Leib voll erblüht
Die Schreie sind nie verstummt
Und nur ich, der sie hört
 
Oh wie sie schrie
Im Fieberschweiß getaucht
Oh wie sie schrie
Und ich halt ihre Hand
 
Fast ein Jahr Leid
Für ein Wunder bei Kerzenschein
Neues Leben erwacht
Und Mutter schließt ihre Augen
 
Ihre Schreie verstummen
Vom Blut fortgewaschen
Ihr Herz hört auf, zu schlagen
Gab ihr Leben für meinen Sohn
 
Ob es das wert war
Wird die Zeit erst zeigen
Der Preis dafür war hoch
Halt ihn fest in meinen Armen
Ganz fest!
 

Ich bin viele

Gib mir einen Namen
Ein jeder so gut wie ein anderer
Ein jeder so falsch und nichtig
Und doch nicht ohne Bedeutung…
 
Gib mir Gestalt
Sieh mich so wie du es willst
Forme mich nach deinem Willen
Mein Aussehen allein ist unwichtig…
 
Schenk mir deine Vision von Leben
Führe mich durch deine Welt
Für eine kurze Zeit
Laß mich teilhaben
An deiner Freud und deinem Leid
 
An meinem Tun wirst du nichts ändern
Was mich beherrscht bin ich allein
Mit meinem Namen und deiner Form
Entfern ich dich aus dieser Welt
 
Und lösch die Erinnerung
Aus denen die mich kannten
Oder glaubten, dies zu tun...
 
Denn ich bin viele...
Mein Name ist Legion
 
Du schenktest mir ein Dasein
Wie so viele zuvor…
Ich gebe dir Vergessenheit
Denn ich bin viele…
 
Meine Namen ungezählt
Ich bin dort wo ihr einst wart
Wo ihr bald seid werde ich sein
Für immer…
 
Unter denen, die leben
Sind meine Namen bekannt
Doch sie werden - niemals - laut
Genannt
 
Denn ich bin viele...
 

Eisenherz

Ich bin nicht so wie andere Menschen
In meiner Brust pulsiert Metall
Es ist mein Motor, wärmt mein Blut
Nur mit ihm fühl ich mich gut
 
Ich spüre keinen Schmerz
In mir schlägt ein Eisenherz
Treibt meinen Körper immer an
Damit ich besser kämpfen kann
 
Mein Eisenherz
Mein Eisenherz
 
Hab keine Angst, es macht mich stark
Und wenn ich mal jemand nicht mag
Dann gibt es mir dafür die Kraft
Die diesen Feind beiseite schafft
 
Ich spüre keinen Schmerz
In mir schlägt ein Eisenherz
Treibt meinen Körper immer an
Damit ich besser kämpfen kann
 
Mein Eisenherz
Mein Eisenherz
 
Durch dieses Herz bin ich ein Held
Ich bin so stark wie Tausend Mann
Tue, was immer mir gefällt
Und was sonst keiner machen kann
 
Ich spüre keinen Schmerz
In mir schlägt ein Eisenherz
Treibt meinen Körper immer an
Damit ich besser kämpfen kann
 
Mein Eisenherz
Mein Eisenherz
 
Manchmal kann ich nachts nicht schlafen
Mein Herz macht Feuer unterm Arsch
Dann spring ich aus dem Fenster raus
Denn so verlässt ein Held sein Haus
 
Ich spüre keinen Schmerz
In mir schlägt ein Eisenherz
 
Eisenherz
Eisenherz
Eisenherz
Eisenherz
 

Wechselbalg

Mutter!
 
Arme Mutter!
 
Man hat dich gleich erschlagen
Als sie den Sohn dir raubten
Die Missgeburt - den Wechselbalg
Verschleppten mich tief in den Wald
 
Drohten mich in den Moorast
Brachen (ein paar?) kleine Knochen
Bis das Ding dort nicht mehr Atmet
Das solch Hass in ihnen schürte
 
Doch die Erdschicht war zu dick
Die meinen Leib bedeckte
Und das Grab nicht tief genug
Um mich darin zu halten
 
Doch schwebt ein Funke tief im Herzen
Hält mich am Leben, lindert die Schmerzen
Fügt Fleisch zusammen, ??? zerschlissen
Und heilt die Wunden von Menschenhand gerissen
 
Ich kann warten
 
Hab mir ein Mäntelein genäht
Aus Laub und Tierkadavern
Ernähre mich von rohem Fleisch
Das hält den Hass konstant
 
Muss mich aber noch gedulden
Bis meine Zeit gekommen
Dann werd ich jene jagen
Die meine Mutter mir genommen
 
In lauen Sommernächten
Bade ich im Blut der Tiere
Tanze nackt auf Waldeslichtung
 
Und kreische irr im Mondesschein
Meine Krallen wachsen langsam
Doch bald sind sie scharf genug
Um Waffen mir zu sein
 
Mutter!
 
Arme Mutter!
 
Wärst du hier an meiner Seite
Dies Fest ist nur für dich
Heut Nacht wird gefeiert
In Menschenblute feierlich
 
Betret ihr Dorf beim Mondesschein
Durch Hintertüren steig ich ein
Morde vorwärts mir den Weg
Bis ihr Fleisch in meinen Augen klebt
 
Und niemand überlebt
Hol jeden einzeln
Und dann die ganze Brut
 
Verteil die Stücke
Und trinke ihr Blut
Die Krallen tanzen
Ich lasse sie singen
 
Mit wahrer Anmut
In feines Fleisch dringen
Am nächsten Morgen
Wird niemand sich erheben
 
Denn nur ein Wesen
Ist noch am leben
Und kehrt zurück
In den Wald
 

Die Hexenschule

Willst du eine kleine Hexe werden
Musst du erst das Hexen lernen!
Wie man fliegt mit einem Besen
Kannst du in Hexenbüchern lesen
 
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da kommt es auf die Hexensprüche an
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da lernst du, wie man hexen kann
 
Unsere Schule ist ein Hexenhäuschen
Gut bewacht von kleinen Mäuschen
Da können wir uns gut verstecken
Da wird uns niemand entdecken
 
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da kommt es auf die Hexensprüche an
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da lernst du, wie man hexen kann
 
Mottenkugel, Krötenbein und etwas Apfelmus
Damit schicke ich dir einen kleinen Freundschaftsgruß
Komm doch und hex mal mit uns mit!
 
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da kommt es auf die Hexensprüche an
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da lernst du, wie man hexen kann
 
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da kommt es auf die Hexensprüche an
In der Hi-Hi-Ha-Ha-Hexenschule
Da lernst du, wie man hexen kann
 

Stirb lächelnd

Verlass diese Welt:
Nichts mehr zu retten
Schluck Tabletten
Dreh auf den Gashahn
Wirf dich vor die U-Bahn
Spreng deinen Schädel -
Und...
 
Stirb lächelnd
 
Verlass dein Leben:
Trink Terpentin
Schluck Strychnin
Häng dich auf
Schieß dir in den Bauch
Vierteile dich -
Und...
 
Stirb lächelnd
 
Doch zuvor:
Erschieß deinen Nachbarn
Spreng deinen Chef
Lauf Amok im Gottesdienst
Vernichte die Zukunft -
Und dann...
 
Stirb lächelnd...
Aber stirb...
 

Eine Erhalten

Yeah Baby
 
Ich möchte eine erhalten - eine erhalten von dir
Ich möchte eine erhalten - das wünsche ich mir
Oh so sehr, oh so sehr, oh so sehr
Oh so sehr, oh so sehr
 
Komm lass dich mal richtig gehn
Schlag zu mit aller Macht
Ich kann deine Faust kaum mehr erwarten
Bis sie hart auf meinen Schnorchel kracht
 
Ich möchte eine erhalten - eine erhalten von dir
Ich möchte eine erhalten - das wünsche ich mir
Oh so sehr, oh so sehr, oh so sehr
Oh so sehr, oh so sehr
 
'Willst dir wohl ein Ding einfangen was Alter?'
 
Wenn es zwischen den Ohren klingelt
Dann will ich eine erhalten haben
Wenn Tränchen über die Wangen kullern
Entsende ich dir meinen Dank
 
Ich habe eine erhalten - eine erhalten von dir
Ich habe eine erhalten - das wünsche ich mir
Oh so sehr, oh so sehr, oh so sehr
Oh so sehr, oh so sehr
 
Doch ich will kein Mistschwein sein
Ich seh doch, dass du es brauchst
Ich werde dir ordentlich den Rüssel verbiegen
Bis du auf dem Boden krauchst
 
Möchtest du eine erhalten - eine erhalten von mir?
Möchtest du eine erhalten - das wünscht du dir
Oh so sehr, oh so sehr, oh so sehr
Oh so sehr, oh so sehr
 

Schlangensonne

Ich bin die Sonne der Schlange
Ich scheine auch bei Nacht
Für die, die mich im Herzen sehn
Ich bin der weg, der ab vom Herzen geht
Ich bin der kalte Hauch, der über allem weht
Ich bin die Sonne, der Schlange
Fresse mich tief in dir rein
Und werd in deinem Blute sein
 
Ich bin das schwarze Licht
Das sich in deiner Seele bricht
Ich bin die Stimme hinter allem, die wie ein Vater zu dir spricht
Ich bin die Sonne, der Schlange
Mein ist dein tiefstes Innerstes, das sich nach außen kehrt
 
Den letzen Atemzug reiß ich von deinen Lippen
Und wenn du tot bist wirst du immer bei mir sein
Ich bin die Sonne, der Schlange
Und jeder Mensch stirbt ganz für sich allein
Ganz für sich allein
Allein
 
Streife ab das Leben, wie falsche Schlangenhaut
Koste roh vom Tode, der sich dir anvertraut
Ich gebe deinem Leben einen Sinn
Weil ich sein ganzer Inhalt bin
Ich bin die Sonne, der Schlange
 
Trockne deine Tränen mein schönes Kind
Weil ich sein Heil und Ende bin
Ohne all den Schmerz, der jeden Tag dir dunkel färbt
Ohne all das Leid das deine Sinne dir verklärt
 
Ich bin die Sonne der Schlange
Dein Leben lebt von meinem Gift
Bis es dich tief im Herzen trifft
Lässt verfaulen krankes Fleisch
Doch nur die Hülle geht dahin
Bis nur noch ich alleine übrig bin
 
Und du selbst erstrahlst im Schlangenlicht
Als Teil des Ganzen feierlich
Und nur die Nacht begleitet dich
Ewiglich...
 

Das liebe Beil

Beil, das Beil, ich liebe das Beil
Beil, das Beil, ich liebe mein Beil
 
Früher war ich dem Messer zugetan
Dessen Schärfe mit
Seinem schlanken Schnitt
 
Wie es das Fleisch zerteilt hat
Durch Sehnensaat
Wie durch Butter geht
 
Manchmal hab ich auch die Säge benutzt
1000 fiese Zähne
Großes Wundenmal
 
Sie war lieblich, auf ihre schroffe Art
Doch als ich das Beil entdeckte
Wurde sie mir egal
 
Beil, das Beil, ich liebe das Beil
Beil, das Beil, ich liebe mein Beil
 
Früher hab ich oft die Pistole benutzt
Ihr dumpfer Knall
Der strenge Pulverdampf
 
Sofort jedes fleisch zerfetzte
Ich liebte ihre Schnelligkeit
 
Dann kam die Axt, ihr harter Hieb
Wie er Knochen zermalmte
Bis nur noch Brei übrig bliebt
Doch sie war unhandlich
Ihr Gewicht wog zuviel
 
Und so endlich leibhaftig
Kam das Beil ins spiel
Kam das Beil ins spiel
 
Beil, das Beil, ich liebe das Beil
Beil, das Beil, ich liebe mein Beil
 
Heute weiß ich nicht was ich all die Jahre tat
Als das Beil noch nicht in mein Leben trat
All die anderen Waffen nur Ausschussware
Nur das Beil ist wahrhaftig und heilig und hart
 
Ich küsste seine Schneide, den hölzernen Schaft
In ihm selbst liegt Ehre, Ausdauer und Kraft
Streiche zärtlich den Stahl, so kühl und glatt
 
Diese metallische Wahrheit, die scharfe Krallenhand
Diese metallische Wahrheit, die scharfe Krallenhand
 

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