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Puhdys - Wir sind allein text lyrics

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Wir sind allein

Mama Erde alte Fledermaus
Fahr nur deine Radarohren aus
Findest nur den eignen Widerhall
Deine Rettung kommt nicht aus dem All
Keine Arche Noah führt uns von hier fort
Zu einem bessern Ort
 
Wir sind allein
Keiner hilft hilft hilft
Doch nur allein allein
Gegen uns allein
 
Papa Weltgeist sucht sein' alten drive
Wenn Kometen sterben stirbt auch ihr Schweif
Und erlischt ein Feuer so wie nie geborn
Gehn wir uns hier verlorn
 
Wir sind allein allein...
 

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"One Day / Reckoning Text

„Eines Tages, baby, werden wir alt sein. Oh baby, werden wir alt sein
– und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben steh.
Bin ein entschleunigtes Teilchen….
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein andrer ihn lebt.

Und ich denke zu viel nach.
Ich warte zu viel ab.
Ich nehm mir zu viel vor –
und ich mach davon zu wenig.
Ich halt mich zu oft zurück –
ich zweifel alles an,
ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich.

Ich würde gern so vieles sagen
aber bleibe meistens still,
weil, wenn ich das alles sagen würde,
wär das viel zu viel.

Ich würd gern so vieles tun,
meine Liste ist so lang,
aber ich werd eh nie alles schaffen –
also fang ich gar nich´an.
Stattdessen häng´ich planlos vorm Smartphone,
wart´bloß auf den nächsten Freitag.
N´ach, das mach´ ich später,
ist die Baseline meines Alltags.

Ich bin so furchtbar faul
wie ein Kieselstein am Meeresgrund.
Ich bin so furchtbar faul,
mein Patronus ist ein Schweinehund.

Mein Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft mich auf.
Mein Dopamin, das spar ich immer –
falls ich´s nochmal brauch.
Und eines Tages werd ich alt sein, oh baby, werd´ ich alt sein
und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.

Und Du? Du murmelst jedes Jahr neu an Silvester
die wiedergleichen Vorsätze treu in dein Sektglas
und Ende Dezember stellst Du fest, das du Recht hast,
wenn Du sagst, dass Du sie dieses Jahr schon wieder vercheckt hast.

Dabei sollte für Dich 2013 das erste Jahr vom Rest deines Lebens werden.
Du wolltest abnehmen,
früher aufstehen,
öfter rausgehen,
mal deine Träume angehen,
mal die Tagesschau sehen,
für mehr Smalltalk, Allgemeinwissen.
Aber so wie jedes Jahr,
obwohl Du nicht damit gerechnet hast,
kam Dir wieder mal dieser Alltag dazwischen.
Unser Leben ist ein Wartezimmer,
niemand ruft uns auf.
Unser Dopamin das sparen wir immer,
falls wir´s nochmal brauchen.

Wir sind jung, und ham´ viel Zeit.
Warum soll´n wir was riskieren,
wir woll´n doch keine Fehler machen.
wollen auch nichts verliern

Und es bleibt so viel zu tun,
unsere Listen bleiben lang
und so geht Tag für Tag
ganz still ins unbekannte Land.

Und eines Tages, baby, werden wir alt sein, oh baby,
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Und die Geschichten, die wir dann stattdessen erzählen werden –
traurige Konjunktive sein wie

Ein mal bin ich fast einen Marathon gelaufen
und hätte fast die Buddenbrooks gelesen
und einmal wär´ ich beinah bis die Wolken wieder lila war´n noch wach gewesen
und einmal, fast hätten wir uns mal demaskiert und gesehen wir sind die gleichen
und dann hätten wir uns fast gesagt, wie viel wir uns bedeuten.“
Werden wir sagen.

Und das wir bloß faul und feige waren,
das werden wir verschweigen,
und uns heimlich wünschen,
noch ein bisschen hier zu bleiben.

Wenn wir dann alt sind
und unsere Tage knapp,
und das wird sowieso passieren,
dann erst werden wir kapieren,
wir hatten nie was zu verlieren –
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also lass uns doch Geschichten schreiben,
die wir später gern erzählen.
Lass uns nachts lange wach bleiben,
auf´s höchste Hausdach der Stadt steigen,
lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.
Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen,
sehen, wie sie zu Boden reisen
und die gefallenen Feste feiern,
bis die Wolken wieder lila sind.
Und lass mal an uns selber glauben,
ist mir egal, ob das verrückt ist,
und wer genau guckt, sieht,
dass Mut auch bloß ein Anagramm von Glück ist.
Und – wer immer wir auch waren –
lass mal werden wer wir sein wollen.
Wir haben schon viel zu lang gewartet,
lass mal Dopamin vergeuden.

„Der Sinn des Lebens ist leben“,
das hat schon Casper gesagt,
„let´s make the most of the night“,
das hat schon Kesha gesagt.
Lass uns möglichst viele Fehler machen,
und möglichst viel aus ihnen lernen.
Lass uns jetzt schon Gutes sähen,
dass wir später Gutes ernten.
Lass uns alles tun,
weil wir können – und nicht müssen.
Weil jetzt sind wir jung und lebendig,
und das soll ruhig jeder wissen,
und – unsere Zeit die geht vorbei.
Das wird sowieso passieren
und bis dahin sind wir frei
und es gibt nichts zu verlieren.

Lass uns uns mal demaskieren
und dann sehen, wir sind die Gleichen,
und dann können wir uns ruhig sagen,
dass wir uns viel bedeuten,
denn das Leben, das wir führen wollen,
das können wir selber wählen.

Also los, schreiben wir Geschichten,
die wir später gern erzählen.

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

Zukunftsangst!

(Ey.. was geht'n hier ab?! Ich bin in der Zukunft gelandet verdammte Scheisse nochmal.. [ahh kacke.. ahh kacke..])
 
Ach du Scheiße Bros n' Sis wo bin ich gestrandet
Gerade ist vor mir so'n Auto aus dem Himmel gelandet
Und die Menschen seh'n so komisch aus, was woll'n die mir tun
Warum haben die so elektrische Roll'n unter den Schuh'n
Mann, die glotzen mich verwundert an
Die meinen die Klamotten die ich da trage trug man das letzte mal vor hundert Jahren
(hundert Jahren?)
Ich guck auf die riesen Uhr auf dem Wolkenkratzer (aaaahh!!)
Kann sein, dass ich mir die Hosen gerade voll gekackt hab (warum??)
Ich hab n' viel zu großen Zeitsprung gemacht (scheisse Alter!)
Ich bin gelandet in Jahr 2108 und ich fühl mich hier so beobachtet, überall lauern Kameras
Scheinbar wird man hier überwacht von dem Vater Staat
Und schon komm'n sie angerollt, 2 Robocops aus der Zukunft
Brabbeln irgendetwas von Popolochuntersuchung
Ich glaub die Lage hier wird ziemlich konkret
Ich hau hier ab, ich glaub da hinten in die Bibliothek
 
[Refrain]
Ich hab Zukunftsangst
100 Jahre vergangen, die Menschen halten sich immer noch für die Größten
Ich hab Zukunftsangst
Und ja, sie sind immer noch trittbescheuert und finden den Weg zum Bösen
Ich hab Zukunftsangst
Denn so viele Mächte ziehen die Fäden, getrieben von ihrer Gier
Ich hab Zukunftsangst
Und es bringt auch nichts abzuwarten, wir müssen uns ändern im Jetzt und Hier!
 
Alter, ich hab mir gerade ein paar Geschichtsbücher durchgelesen
Und was da steht, Mann, das ist wirklich furchterregend
Dass es so kommen wird hätte ich so nicht mal gedacht
Aber Deutschland der Zukunft ist ein Hochsicherheitstrakt
Im Lande Terrorbekämpfung, denn es wär ja nur gut gemeint
Dann ham' die jedem Bürger einfach eine Nummer zugeteilt
Und sie werden alle tag-täglich belauscht
Die Menschen wurden komplett der Privatsphäre beraubt
 
Denn die Regierung versetzte sie in Angst und Schrecken
Versprach alles zu tun, um das Land zu retten
Und du glaubst es nicht, wenn du es nicht mit eigenen Augen siehst
Robotersoldaten, sie ziehen in den Glaubenskrieg
Sie fliegen los in kreuzförmigen Düsenjets
Was böse Erinnerungen und scheußliche Gefühle weckt
Es hat sich nix verändert, beide Lager bekämpfen sich
Die Technik hat sich weiterentwickelt, aber die Menschen nicht!
 
[Refrain]
 
Alles dreht sich um Wissenschaft
Wissenschaft, alles andere ist nebensächlich
Sogar der Papst setzt in Zukunft auch auf Gentechnik
Früher haben sie die Meinungen von allen gespalten
Und heute werden die Klonmenschen als Sklaven gehalten
Und jetzt haben die Nazis sogar den Hilter geklont
Doch wegen irgend so nem Gesetz bleibt der Wichser verschont (hahahaha!)
Und es kommt schlimmer, er wurde gewählt und sitzt im Parteitag
Trägt seinen Laptop im Koffer und vertritt unsre Heimat (aaahh!)
Und noch eine kleine Sache, die muss ich noch erzählen (Pass auf!)
Mann, in 100 Jahren, da wird es gar kein Hip-Hop mehr geben (Nein, Mann!)
Politiker meinten, Rap würde die Kinder misshandeln
Dann ist sogar Max Herre auf diesem Image gelandet
Und später haben die einfach so jeden Rapper festgenommen
Nun laufen im Radio der Zukunft nur schlechte Songs (Lalalala-Raaaadio..)
Und meine Enkelkinder kämpfen für ein bisschen Freiheit
Doch die Regierung, sie bildet eine zu starke Einheit
Für die Menschen, sie haben zu lang zugesehn
Stück für Stück der Freiheit beraubt, dabei schien es ihnen so gut zu gehen (*seufz*)
Und plötzlich merken sie, keiner macht es mehr rückgängig
Doch ich muss jetzt zurück und hinterlasse mein Glücks-Pfennig
(*klimper*)
 
[Refrain]
 

Fire Walk With Me

Fire walk with me
Tight as I can be
Bruise my weary soul
Flames now take control
 
Fire light the way
Burn the night to day
Bake in afterglow
Everywhere I go
 
You're on fire
Higher and higher
Living in a fever dream
Feeling that fire walk with me
 
Fire in the sky
Burning ball of light
The heavens are ablaze
Flames are like a maze
 
You're on fire
Higher and higher
Living in a fever dream
Feeling that fire walk with me
 
You're on fire
Higher and higher
Living in a fever dream
Feeling that fire
Give up every thought
Feel that fire walk with me
 

Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?

Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?
Ich bin dein Krug [wenn ich zerscherbe?]
Ich bin dein Trank [wenn ich verderbe?]
Bin dein Gewand und dein Gewerbe,
mit mir verlierst du deinen Sinn.
 
Nach mir hast du kein Haus, darin
dich Worte, nah und warm, begrüßen.
Es fällt von deinen müden Füßen
die Samtsandale, die ich bin.
 
Dein großer Mantel lässt dich los.
Dein Blick, den ich mit meiner Wange
warm, wie mit einem Pfühl, empfange,
wird kommen, wird mich suchen, lange –
und legt beim Sonnenuntergange
sich fremden Steinen in den Schoß.
 
Was wirst du tun, Gott? Ich bin bange.