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Marianne Rosenberg - Nur Sieger stehn im Licht text lyrics

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Nur Sieger steh'n im Licht

Ich erzähle nicht, was wir zwei erlebten.
Es ist alter Schnee, tut es auch noch weh.
Jeder spielte hoch, und ich hab' verloren.
Reden muß man nicht, wenn kein As mehr sticht.
 
Nur Sieger steh'n im Licht, Verlierer sieht man nicht.
So endet jedes Spiel, auch mit dem Gefühl.
 
Ich hab' fest geglaubt zu Dir zu gehören,
ich bildete mir ein, Dir ein Freund zu sein,
baute ein Zuhaus', Mauern, die Dich halten,
doch bei diesem Spiel nützten die nicht viel.
Der Himmel weiß warum, doch er bleibt kalt und stumm,
sieht zu, wie ich mit Dir jeden Traum verlier'.
 
Nur Sieger steh'n im Licht, und wer verliert der bricht,
der Würfel fiel für Dich, und ich beuge mich.
Doch sag mir, liebt sie Dich, so wie ich Dich liebte?
Fühlst Du Dich bei ihr ganz so wie bei mir?
 
Ich will daß Du weißt, wie ich Dich vermisse,
doch ich wahr' den Schein, halt' die Regeln ein.
Die Zeit entscheidet nur, vielleicht stirbt mein Gefühl,
ich lasse Dich in Ruh', doch ich seh' Dir zu.
 
Dein neues Spiel beginnt, was ist, wenn sie gewinnt
Dein Traum an ihr zerbricht, nur Sieger steh'n im Licht.
 
Doch ich red' nicht mehr, will Dich nicht verwirren,
glaub mir, ich versteh', gib mir die Hand und geh.
Es tut mir sehr leid, wenn ein Wort Dir weh tat,
ich halt' kein Gericht, das Recht hab' ich nicht, Du weißt ja,
 
Nur Sieger steh'n im Licht, nur Sieger steh'n im Licht.
Nur der Sieger steht im Licht, Verlierer sieht man nicht
 

Mehr text lyrics Von diesem künstler: Marianne Rosenberg


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So ein Tag, so wunderschön wie heute

So ein Tag, so wunderschön wie heute,
so ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
und wer weiß, wann wir uns wiedersehn.
 
Schau die bunten Sterne
am Firmament hier steh'n.
Ach, ich blieb' so gerne,
doch leider muss ich geh'n.
 
So ein Tag, so wunderschön wie heute,
so ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
und wer weiß, wann wir uns wiedersehn.
 
Ach wie bald entschwinden schöne Stunden,
und die Tage im Wind verwehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
so ein Tag, der dürfte nie vergehn.
 
So ein Tag, so wunderschön wie heute,
so ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
und wer weiß, wann wir uns wiedersehn.
 

Archaischer Torso Apollos

Wir kannten nicht sein unerhörtes Haupt,
darin die Augenäpfel reiften. Aber
sein Torso glüht noch wie ein Kandelaber,
in dem sein Schauen, nur zurückgeschraubt,
 
sich hält und glänzt. Sonst könnte nicht der Bug
der Brust dich blenden, und im leisen Drehen
der Lenden könnte nicht ein Lächeln gehen
zu jener Mitte, die die Zeugung trug.
 
Sonst stünde dieser Stein entstellt und kurz
unter der Schultern durchsichtigem Sturz
und flimmerte nicht so wie Raubtierfelle;
 
und bräche nicht aus allen seinen Rändern
aus wie ein Stern: denn da ist keine Stelle,
die dich nicht sieht. Du musst dein Leben ändern.
 

Du bist mein kleines Vis-à-Vis

Du bist mein kleines Vis-à-Vis,
Das mich brennend int'ressiert,
Das so reizend kokettiert.
Ob was draus wird - man weiß es nie,
Und auch nicht, wozu es führt,
Und auch nicht, was noch passiert.
Du bist mein kleines Vis-à-Vis,
Und ich frag' mich bloß:
Kind, warum sitzt du vis-à-vis,
Warum sitzt du nicht auf meinem Schoß?

(Instrumental)

Das Ideal

Das Ideal
 
Ja, das möchste:
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
 
Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit:
 
Neun Zimmer – nein, doch lieber zehn!
Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn,
Radio, Zentralheizung, Vakuum,
eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm,
eine süße Frau voller Rasse und Verve –
(und eine fürs Wochenend, zur Reserve) –
eine Bibliothek und drumherum
Einsamkeit und Hummelgesumm.
 
Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste,
acht Autos, Motorrad – alles lenkste
natürlich selber – das wär ja gelacht!
Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd.
 
Ja, und das hab ich ganz vergessen:
Prima Küche – erstes Essen –
alte Weine aus schönem Pokal –
und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal.
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion.
Und noch ne Million und noch ne Million.
Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit.
Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit.
 
Ja, das möchste!
 
Aber, wie das so ist hienieden:
manchmal scheints so, als sei es beschieden
nur pöapö, das irdische Glück.
Immer fehlt dir irgendein Stück.
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;
hast du die Frau, dann fehln dir Moneten –
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
 
Etwas ist immer.
Tröste dich.
 
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.
Daß einer alles hat:
das ist selten.